Im Werra-Meißner-Kreis gibt es Grund zum Feiern! Heinz-Jürgen Gathmann, ein bekanntes Gesicht aus Eschwege, wurde mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Diese hohe Ehrung wurde ihm von Regierungspräsident Mark Weinmeister überreicht, und das nicht allein – seine Frau Ilsedore und der CDU-Landtagsabgeordnete Stefan Schneider waren ebenfalls anwesend. Schneider, der den Antrag für diese Auszeichnung stellte, betonte besonders Gathmanns herausragende Führungsarbeit im Werratal-Zweigverein Eschwege. Es ist schon bemerkenswert, wie viel Engagement und Herzblut in den letzten 18 Jahren in seine Arbeit geflossen sind!

Gathmann, der 1943 in Dortmund das Licht der Welt erblickte und ein bekennender BVB-Fan ist, hat sich in vielen Bereichen des Lebens einen Namen gemacht. Er war nicht nur 40 Jahre politisch aktiv – 20 davon im Stadtparlament und 20 im Magistrat –, sondern auch ein leidenschaftlicher Wanderer. Während der Coronapandemie führte er zahlreiche Wandersleute und organisierte die beliebten Mittwochswanderungen. Seine Reisen führten ihn entlang des Rennsteigs, des Elisabethwegs und sogar nach Mallorca und in die Toskana! Ein wahrer Wanderfreund, der die Natur liebt und das auch mit anderen teilt.

Engagement über Jahrzehnte

Sein ehrenamtliches Engagement beschränkt sich jedoch nicht nur auf den Werratalverein. Von 2009 bis 2019 moderierte er die Sendung „Journal“ beim Rundfunk Meißner und brachte den Hörerinnen und Hörern die neuesten Nachrichten und Geschichten aus der Region näher. Wenn man bedenkt, dass er auch 12 Jahre in der Bundeswehr diente und 30 Jahre bei der Dresdner Bank in Eschwege arbeitete, wird klar, dass Gathmann ein wahres Multitalent ist! Im Jahr 2021 erhielt er die Ehrenbezeichnung „Stadtältester“ und zog sich schließlich aus der Kommunalpolitik zurück. Ganz bescheiden dankte er seiner Frau Ilsedore und seiner Familie für deren Unterstützung. Wie schön, dass er auch die Menschen um sich herum wertschätzt, die zu seinem Erfolg beigetragen haben!

In der gleichen Kategorie des Ehrenamts, aber in einem anderen Teil Deutschlands, hat auch Sabine Petzold in Reilingen bemerkenswertes geleistet. Seit 30 Jahren engagiert sie sich in der Kultur- und Sportgemeinschaft Reilingen e.V., einem Dachverband mit über 60 Vereinen. Ihre Fähigkeit, aktiv auf die Vereine zuzugehen, um Hilfe und Rat anzubieten, hat den Zusammenhalt in der Gemeinschaft gefördert. Zahlreiche Veranstaltungen im Reilinger Veranstaltungskalender sind auf ihre Ideen zurückzuführen. Besonders hervorzuheben ist ihr Engagement für eine zeitgemäße Jugendarbeit – ein wichtiges Thema, gerade in Zeiten, in denen die gesellschaftliche Teilhabe vieler junger Menschen auf dem Spiel steht.

Ehrenamtliche – das Rückgrat der Gesellschaft

Die Sichtbarkeit und Anerkennung solcher Ehrenamtlichen wie Gathmann und Petzold ist von großer Bedeutung. Laut der Staatsministerin für Sport und Ehrenamt ist das Engagement in Deutschland vielfältig und spielt eine entscheidende Rolle, insbesondere in Krisensituationen. Millionen Menschen setzen sich täglich für das Gemeinwohl ein, sei es im Rettungsdienst, im Sport, in der Kultur oder in der Kommunalpolitik. Es ist beeindruckend, wie viel Herzblut in dem steckt, was viele Ehrenamtliche leisten. Der aktuelle Koalitionsvertrag sieht sogar Maßnahmen zur Stärkung des Ehrenamts vor, wie die Anhebung der Übungsleiterpauschale. Das sind Schritte in die richtige Richtung!

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Doch nicht alles ist rosig. Ehrenamtliche sehen sich zunehmend Angriffen ausgesetzt, was alarmierend ist. Daher sind Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Sicherheit unabdingbar. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt steht als zentrale Partnerin der Bundesregierung bereit, um Vereine und Initiativen zu unterstützen. Das Engagement stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und fördert die Demokratie – und das ist gerade in unserer Zeit von immenser Wichtigkeit. Wenn das kein Grund ist, den Hut vor den Engagierten zu ziehen!