Farbenfrohe Zukunft: Maler- und Lackierer-Innungen feiern ihre neuen Gesellen
Heute, am 17. Juli 2026, war ein Tag voller Freude und Stolz für die frischgebackenen Gesellen der Maler- und Lackierer-Innungen Schwalm-Eder und Ziegenhain. Die gemeinsame Freisprechungsfeier fand in der Kreishandwerkerschaft in Homberg statt und die Atmosphäre war einfach elektrisierend! Hier, inmitten von Freunden, Familien und Lehrern, erhielten die neuen Maler und Lackierer feierlich ihre Prüfungszeugnisse. Ein Moment, der sicherlich ewig im Gedächtnis bleiben wird.
Obermeister Torsten Spohr war sichtlich erfreut und gratulierte den neuen Gesellen herzlich. Er betonte dabei die immense Bedeutung von Begeisterung, Einsatzbereitschaft und Können – das sind die Zutaten, die den Erfolg im Handwerk ausmachen. Ein großes Dankeschön sprach er den Ausbildungsbetrieben, Lehrern und Eltern aus, die hinter den jungen Talenten stehen und sie auf ihrem Weg unterstützt haben. Spohr ermutigte die neuen Gesellen, die zahlreichen Möglichkeiten zur Weiterbildung und Spezialisierung zu nutzen; schließlich ist die Welt des Malerhandwerks voller Chancen.
Die Besten der Besten
Besonders herausragend war die Leistung von Lena Zimmermann aus Borken, die die beste Gesellenprüfung abgelegt hat. Ihre Ausbildung absolvierte sie bei Alexandro Schmidt in Kleinenglis – ein Beweis dafür, dass harte Arbeit und Engagement sich auszahlen! Unter den weiteren neuen Malern und Lackierern finden sich Namen wie Cetin Anar aus Neuental, Justin Gümbel aus Bad Zwesten und Julian Saß aus Bad Wildungen. Eine eindrucksvolle Runde, die den Schwalm-Eder-Kreis künftig farbenfroher gestalten wird.
Axel Grösch gratulierte im Namen des Gesellenprüfungsausschusses und auch Marc Strohbach, der für die Beruflichen Schulen sprach, ließ es sich nicht nehmen, seine Glückwünsche auszusprechen. Kreishandwerksmeister Frank Michel war ebenfalls voll des Lobes für die neuen Gesellen – und das zu Recht! Schließlich haben sie nicht nur Prüfungen bestanden, sondern auch bewiesen, dass sie bereit sind, die Herausforderungen des Berufslebens anzunehmen.
Tarifentwicklung im Malerhandwerk
<pAber nicht nur die Feierlichkeiten sorgten für Aufregung. Das Maler- und Lackiererhandwerk hat in den letzten Jahren auch tariflich einiges bewegt. Seit 2018 zeigt die Tarifentwicklung kontinuierliche Lohnerhöhungen, die die regionalen Vergütungsstrukturen immer näher zusammenbringen. Ein Blick zurück: Im Jahr 2018 gab es eine Einigung zwischen dem Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz und der IG BAU. Seither sind die Löhne für Maler und Lackierer um insgesamt 5,3 % gestiegen. Aktuell liegt der Branchenmindestlohn bei 12,50 Euro pro Stunde im Westen und 12,20 Euro im Osten, wobei ab 1. Januar 2024 eine vollständige Angleichung stattfinden wird.
Die tariflichen Erhöhungen und die Lohngruppenstruktur – von Helfern, die 2.900 Euro verdienen, bis hin zu Meistern, die bis zu 3.400 Euro erreichen können – zeigen, dass die Branche sich dynamisch entwickelt. Auch die ZVK-Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes wird als historischer Meilenstein angesehen, da sie die Urlaubsansprüche der Beschäftigten sichert und wichtig für die betriebliche Altersvorsorge im Malerhandwerk ist.
So ist das Handwerk nicht nur eine Kunst, sondern auch ein Beruf mit Perspektive. Die neuen Gesellen können sich freuen, denn sie starten in eine Branche, die sowohl Herausforderungen als auch Chancen bereithält. Auf geht’s – die Welt wartet auf kreatives Gestalten!
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