Ein Abschied voller Emotionen: Ehrung langjähriger Wegbegleiter in Homberg
Heute ist der 16.07.2026, und in Homberg (EFZE) im Schwalm-Eder-Kreis wird es emotional. Ein ganz besonderer Tag, an dem langjährige Mitarbeiter der Kreisverwaltung geehrt und einige von ihnen in den Ruhestand verabschiedet werden. Das Herzstück der Veranstaltung: die Auszeichnung für 25 Jahre im öffentlichen Dienst. Herzlichen Glückwunsch an Vera Köhler, Bärbel Sterr, Christiane Waßmuth und Silvia Rieck! Sie haben mehr als zwei Jahrzehnte ihr Engagement und ihre Leidenschaft für die Gemeinschaft unter Beweis gestellt.
So ein Dienstjubiläum ist schon etwas, das man nicht einfach so hinnehmen kann. Landrat Winfried Becker hat es sich nicht nehmen lassen, den Jubilaren für ihre Treue und ihren unermüdlichen Einsatz zu danken. „Kontinuität, Erfahrung und Verantwortungsbewusstsein sind das Fundament einer funktionierenden Verwaltung“, sagte Becker und machte damit klar, wie wichtig solche langjährigen Beziehungen für die öffentliche Hand sind. Und damit nicht genug – auch die Verabschiedung in den Ruhestand war natürlich ein großes Thema. Ralf Otto, Birgit Sauerstein, Holger Ebert, Hella Krug und Thomas Rieck – sie alle treten nun in einen neuen Lebensabschnitt ein. Becker wünschte ihnen Gesundheit, Zufriedenheit und viele schöne Momente. Ehrlich gesagt, das berührt!
Ein feierlicher Rahmen
Florian Geißer, der Personalratsvorsitzende, schloss sich den Glückwünschen an und betonte die Prägung der Verwaltung durch diese langjährigen Mitarbeiter. In einer Zeit, in der vieles im Wandel ist, sind solche Konstanten wie die Jubilare ein wahrer Schatz. Da hört man auch mal ein Schmunzeln im Publikum, wenn alte Geschichten aus den Dienstjahren erzählt werden – die kleinen Anekdoten, die das Büro zum Leben erwecken.
Ein weiterer Aspekt, der oft in den Hintergrund gerät, ist die finanzielle Anerkennung für solche Jubiläen. Bei 25 Jahren aktiver Dienstzeit gibt es in Hessen eine Jubiläumszuwendung von 350 Euro. Diese Regelung gilt seit der Rückkehr zur Dienstjubiläumsverordnung im Jahr 2001 und ist ein kleiner, aber feiner finanzieller Anreiz, der die Wertschätzung der Beamten unterstreicht. Die Zuwendung wird oft mit einer offiziellen Dankurkunde überreicht, die noch einmal die Bedeutung des Engagements in der Öffentlichkeit hervorhebt.
Ein Blick auf die Verordnungen
Die Einhaltung dieser Verordnung stellt sicher, dass die Dienste der Beamten gewürdigt werden und auch soziale Aspekte berücksichtigt werden. Da gibt’s schließlich auch Zeiten, die unter besonderen Umständen angerechnet werden können, wie etwa die Zeit der Kinderbetreuung oder Pflege naher Angehöriger. So bleibt das Ganze nicht nur eine bloße Formalität, sondern wird zu einem Zeichen der Wertschätzung für all die Jahre treuen Dienstes.
Ein beeindruckender Tag, der zeigt, wie wichtig die Menschen hinter den Zahlen und Statistiken sind. Diese Veranstaltung ist mehr als nur ein Abschied oder eine Ehrung; es ist ein Zeichen der Verbundenheit, das in die Zukunft strahlt. All die Emotionen, die Geschichten und die kleinen Augenblicke machen einen solchen Tag zu etwas ganz Besonderem. Man kann nur hoffen, dass die neuen Lebensabschnitte so aufregend und erfüllend werden wie die Jahre im Dienst.
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