Die Möbelkette Roller, die seit 1969 in Deutschland aktiv ist, macht in letzter Zeit von sich reden – und nicht unbedingt im positiven Sinne. Mit insgesamt 120 Filialen hat der Möbel-Discounter in den letzten Monaten einige Filialen geschlossen, was für viele Kunden in der Region eine kleine Tragödie darstellt. Gerade wurde bekannt, dass die Filiale in Offenbach, Strahlenberger Straße 81, Mitte Juli 2026 ihre Türen endgültig schließen wird. Das ist hart! Es ist bereits die siebte Filiale, die Roller binnen eines Jahres dichtmacht.

Aktuell läuft in Offenbach ein Räumungsverkauf, der mit stark reduzierten Preisen lockt. Hier gibt es bis zu 30 Prozent Rabatt auf Ausstellungsware! Und für alle, die die Roller-App nutzen, gibt es zusätzlich 2 Prozent Rabatt. Aber Achtung: Die Rabatte gelten nur solange der Vorrat reicht und sind nicht mit anderen Aktionen kombinierbar, außer dem App-Rabatt. Ein kleiner Lichtblick für die Schnäppchenjäger unter uns!

Die Schließungen im Überblick

Die Liste der bereits geschlossenen oder angekündigten Filialen ist lang und zieht sich durch ganz Deutschland. In Husum wurde die Filiale bereits im September 2025 geschlossen, während die Schließungen in Crailsheim und Villingen-Schwenningen bis Ende April beziehungsweise Ende Juni 2026 geplant sind. Die Filiale in Gera wird zum 30. Mai 2026 schließen, und die beiden Standorte in Reutlingen und Oldenburg sind bereits jetzt Geschichte. Roller betont, dass diese Schließungen Einzelfallentscheidungen seien und nicht auf einen generellen Rückzug aus dem Markt hindeuten. Das Unternehmen hat große Pläne, wirtschaftlich stabile und rentable Standorte weiterzuentwickeln und zu modernisieren.

Die Gründe für diese Schließungen sind vielschichtig. Ein Faktor ist das zurückhaltende Konsumverhalten im Möbelhandel, das durch die angespannte wirtschaftliche Lage der Haushalte noch verstärkt wird. Es ist kein Geheimnis, dass der Gesamtumsatz mit Möbeln in Deutschland 2023 bei etwa 35,9 Milliarden Euro liegt, was einen Rückgang von 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Das ist schon eine Menge Holz…

Die Zukunft von Roller

Nach den Schließungen wird Roller noch 110 Filialen in Deutschland betreiben – ein deutlicher Rückgang, der auch die Mitarbeiter betrifft. Obwohl die genaue Anzahl der betroffenen Mitarbeiter nicht bekannt gegeben wurde, werden in der Umgebung offene Stellen angeboten. Roller kämpft nicht nur gegen die Konkurrenz, sondern auch gegen den Trend des Online-Handels, der 2023 einen Umsatzrückgang von rund 11 Prozent verzeichnete.

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Die Möbelbranche ist im Umbruch. Etwa jeder zweite Kunde nutzt Online-Quellen zur Information und Vorselektion vor dem stationären Kauf. Die Verzahnung von Online- und stationärem Handel wird immer größer, und die großen Player wie Ikea, der 2023 mit einem Umsatz von rund 6,4 Milliarden Euro ganz vorne mitspielt, haben die Marktlage fest im Griff.

Insgesamt steht Roller also vor einer Herausforderung, die nicht nur die Filialen betrifft, sondern auch die Art und Weise, wie wir Möbel kaufen. Man darf gespannt sein, wie sich die Situation weiterentwickelt und ob Roller es schafft, sich aus dieser Misere zu befreien.