In Offenbach am Main tut sich etwas Spannendes. Die Stadt hat sich mit der Koalition aus SPD und CDU darauf geeinigt, eine Ferienwohnungssatzung einzuführen. Dies ist ein Schritt, der die etwa 150 Wohnungen betrifft, die ausschließlich über Plattformen wie Airbnb vermietet werden. Man schätzt, dass der Umsatz dieser Vermietungen im Jahr 2025 rund 760.000 Euro betragen könnte – oder sogar bis zu 1,5 Millionen Euro! Das ist wirklich eine beachtliche Summe, die da im Raum steht.
Der neue Dezernent und Bürgermeister Andreas Bruszynski hat sich bereits dazu geäußert und plant, die Situation genauer unter die Lupe zu nehmen. Bisher hat die Stadt ja nicht viel gegen diese Art der Vermietung unternommen. Während Frankfurt schon längst reguliert, hat Offenbach noch nicht so recht die Zügel angezogen. Stadtsprecher Fabian El Cheikh hat zwar betont, dass die Anzahl der Airbnb-Angebote in Offenbach kein problematisches Ausmaß erreicht hat, doch die Koalition ist sich einig: Es wird Zeit zu handeln. Im Jahr 2024 schätzte man, dass zwischen 80 und 110 Wohnungen über Airbnb angeboten wurden.
Die Airbnb-Szene in Offenbach
Wenn man sich die Angebote auf Airbnb in Offenbach anschaut, wird schnell klar, dass die Stadt durchaus Unique Stays zu bieten hat. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6 von 5 ist die Qualität der Unterkünfte überdurchschnittlich gut. Einige der beliebtesten Wohnungen, wie das F22 // das SoHo und die Inselsuite, erreichen sogar Traumbewertungen von 4,99 und 5 von 5! Die Vielfalt der verfügbaren Unterkünfte reicht von gemütlichen Studios bis hin zu luxuriösen Penthäusern. Ein richtiges Paradies für Reisende!
Die Preise sind dabei auch recht attraktiv: Ab 9 € pro Nacht vor Steuern und Gebühren kann man sich schon eine Übernachtung in Offenbach sichern. Das ist für viele ein Grund, die Stadt als Ziel zu wählen. Besonders Familienfreundlichkeit wird großgeschrieben – es gibt 190 familienfreundliche Unterkünfte und sogar 120, die Haustiere willkommen heißen. Das macht die Stadt zu einem einladenden Ort für viele Reisende.
Regulierung und die Zukunft
Die Einführung der Ferienwohnungssatzung könnte in der Tat eine Wende im Umgang mit der Zweckentfremdung von Wohnraum in Offenbach darstellen. Diese Satzung, die auf das Hessische Wohnungsaufsichtsgesetz von 2017 zurückgeht, ermöglicht es Kommunen, eigene Regelungen zu erlassen. Frankfurt hat bereits 2018 eine solche Satzung eingeführt, die den Schutz des bestehenden Wohnraums in der Stadt zum Ziel hat. Seitdem konnten jährlich über 320 Wohnungen zurückgewonnen werden, die zuvor als Ferienwohnungen vermietet waren.
Mit den neuen Regelungen könnte Offenbach die Situation ebenfalls entschärfen und für mehr Klarheit und Sicherheit für alle Beteiligten sorgen. Die Genehmigungspflicht für die Nutzung von Wohnraum als Ferienwohnung könnte helfen, das Gleichgewicht zwischen Tourismus und Wohnraumschutz zu wahren. Und wer weiß, vielleicht wird Offenbach in Zukunft eine noch beliebtere Reiseadresse. Die Vorzeichen stehen gut!
Ob die neuen Maßnahmen letztlich die gewünschten Ergebnisse bringen, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Die Diskussion über Ferienwohnungen und deren Einfluss auf den Wohnungsmarkt wird auch in Offenbach weitergehen.