Heute, am 9. Mai 2026, wird es in Hanau spannend – zumindest für alle, die mit dem Auto unterwegs sind. In der Innenstadt, genauer gesagt in der Kleinen Hainstraße (PLZ 63450), hat sich eine mobile Radarfalle eingefunden. Um 13:09 Uhr wird dort geblitzt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei gerade mal 30 km/h – also wirklich nicht viel. Wer hier zu schnell fährt, kann schnell in die Bredouille geraten.
Die Gefahrenlage im Straßenverkehr ist in ständiger Bewegung. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die mobilen Radarkontrollen flexibel sind und spontan eingesetzt werden können. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch notwendig, um gezielt gefährliche Stellen im Straßenverkehr zu überwachen. Und je nach Wetterlage und Verkehr kann sich die Situation blitzschnell ändern. Was gestern noch sicher war, kann heute schon ganz anders aussehen.
Hanau im Fokus
Mit rund 103.000 Einwohnern ist Hanau die sechstgrößte Stadt in Hessen und liegt im Ballungsraum Frankfurt, der größten Stadt des Bundeslandes mit etwa 800.000 Bewohnern. Der Verkehr hier ist nicht zu unterschätzen. Bundesstraßen wie die B43 und B45 sowie Autobahnen wie die A3, A45 und A66 durchqueren die Stadt und sorgen für eine hohe Verkehrsbelastung. Ein Grund mehr, warum Geschwindigkeitskontrollen hier immer wieder notwendig sind.
Es gibt in Hanau einige stationäre Blitzer, vor allem in den südlichen und westlichen Stadtgebieten. Aber im Ortskern? Nichts dergleichen! Da sind mobile Blitzer wie der in der Kleinen Hainstraße eher die Ausnahme. Man findet sie häufiger im Ballungsraum Frankfurt und auf dem Weg nach Fulda. Die Flexibilität dieser mobilen Geräte ist ein großes Plus – sie können jederzeit aufgestellt werden, und die Standorte sind variabel. Das macht es für Autofahrer nicht unbedingt einfacher.
Technologie im Einsatz
Die mobilen Radargeräte bringen eine Vielzahl von Technologien mit sich. Ob lasergestützt, radargestützt oder durch unsichtbare Blitzsysteme (Infrarot) – die Technik ist beeindruckend, auch wenn sie uns oft ein wenig nervt. Die Aufnahme erfolgt in der Regel nur in eine Fahrtrichtung, sodass sowohl das Kennzeichen als auch das Gesicht des Fahrers festgehalten werden können. Das sorgt dafür, dass die Bußgelder nicht nur theoretisch sind. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen drohen schnell Bußgelder, Punkte in Flensburg und manchmal sogar Fahrverbote.
Einsprüche gegen Bußgeldbescheide sind übrigens innerhalb von 14 Tagen möglich, falls man meint, dass der Blitzer unrechtmäßig erfasst hat. Das ist zwar ein kleiner Lichtblick, aber man sollte trotzdem immer aufpassen, wo man zu schnell fährt. Denn die Strafen können je nach Art der Überschreitung ganz schön happig ausfallen. Innerorts kann es bei einer Überschreitung von 51-60 km/h gleich mal 560 Euro kosten, und das sind nur die finanziellen Folgen.
In Hanau gibt es keine Ampelblitzer, aber die mobilen und stationären Blitzer tragen einen wichtigen Teil dazu bei, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Schließlich müssen wir uns alle an die Verkehrsregeln halten, besonders an die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Denn letztendlich geht es darum, alle sicher von A nach B zu bringen. Wer heute also in Hanau unterwegs ist, sollte vielleicht einen Gang zurückschalten und auf die Geschwindigkeit achten – die Kleinen Hainstraße wartet schon.