Im Hochtaunuskreis wird gefeiert! Landrat Ulrich Krebs blickt auf zwei Dekaden voller Herausforderungen und Erfolge zurück. Die Feierlichkeiten fanden an einem historischen Ort statt, der Kirchenruine Landstein – ein Ort, der nicht nur für seine Geschichte bekannt ist, sondern auch für seine malerische Kulisse, die an diesem besonderen Tag noch einmal mehr strahlte. Hier, wo die Vergangenheit lebendig wird, würdigte Sebastian Wauch, der Rektor der Astrid-Lindgren-Schule, die Verdienste von Krebs. Bildung und der Naturpark sind seine Herzensthemen, und das spiegelt sich nicht nur in seinen Worten, sondern auch in den Aktionen wider, die an diesem Tag ins Leben gerufen wurden.
Im Rahmen der Initiative „20 Jahre, 20 Bänke“ bemalen Grundschüler Ruhebänke, die später im Naturpark Taunus aufgestellt werden. Die Astrid-Lindgren-Schule hatte die Ehre, die ersten beiden Exemplare vorzustellen. Und was für ein Anblick! Die Farben leuchteten in der Sonne und erfüllten die Umgebung mit fröhlicher Energie. Gemeinsam mit den Kindern enthüllte Krebs die Bänke und las dabei spannende Geschichten über die Usinger Laurentiuskirche und die „Roten Mönche vom Landstein“ vor. Die Kinder lauschten gebannt und waren offensichtlich stolz darauf, Teil dieses künstlerischen Projekts zu sein.
Ein Blick auf die Zeit von Ulrich Krebs
Krebs hat sich in den letzten 20 Jahren als ein fester Bestandteil des Hochtaunuskreises etabliert. Seit dem 9. Mai 2006 ist er Landrat und hat in dieser Zeit viele Höhen und Tiefen durchlebt. Vor seiner Herrschaft war er Erster Stadtrat und Bürgermeister im Main-Taunus-Kreis. Mit einer klaren Vision und einem unermüdlichen Einsatz hat er die Landratswahl 2024 im ersten Wahlgang mit 67 Prozent gewonnen und somit sein Ergebnis von 2018 um zehn Prozentpunkte verbessert. Die politischen Landschaften hier sind nicht immer einfach, besonders für die CDU, aber Krebs hat sich nie entmutigen lassen.
Sein Engagement zeigt sich auch in der Entwicklung des Kreises. Die Elektrifizierung der Taunusbahn-Strecke bis Usingen ist nur eines von vielen Projekten, die er anstoßen möchte. Auch die Gründung eines Fördervereins für die Sanierung des Prinzenpalais in Usingen ist in Planung. Das alles geschieht vor dem Hintergrund seiner Familie, seiner Frau Daniela und ihrer fünfjährigen Tochter, die einen wichtigen Platz in seinem Herzen einnehmen.
Besondere Momente und Herausforderungen
Wir dürfen nicht vergessen, dass Krebs auch während der Corona-Pandemie vor großen Herausforderungen stand. Besonders in Pflegeheimen war die Situation prekär. Doch auch in schwierigen Zeiten hat er mit einer besonnenen Hand geführt, stets bemüht, das Beste für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises zu erreichen. Seine Pläne für den Bau von Krankenhäusern in Bad Homburg und Usingen sind Teil dieser Vision.
Ein weiterer Traum von Krebs ist ein Seilbahnprojekt auf den Großen Feldberg. Das klingt aufregend und könnte den Tourismus in der Region ankurbeln – allerdings betont er, dass eine vernünftige Verkehrsregelung unbedingt notwendig ist. So bleibt die Planung eine spannende Herausforderung, die sowohl Kreativität als auch Pragmatismus erfordert.
Die Ausbildungsmesse im Hochtaunuskreis, die auf dem Freigelände des Landratsamts stattfand, war ein weiterer Beweis für seine aktive Rolle in der Region. Als er dort einen Schlüsselbund am Stand der Handwerkskammer fertigte, wurde er sofort von einem Schüler gefragt, ob er hier arbeite. „Ja, ein bisschen der Boss“, antwortete Krebs mit einem Augenzwinkern und bewies damit, dass ihm der Kontakt zu den jungen Menschen wichtig ist.
So geht es also weiter im Hochtaunuskreis. Mit einem Landrat, der nicht nur an die Vergangenheit denkt, sondern auch an die Zukunft und die Herausforderungen, die noch kommen werden. Wir sind gespannt, was die nächsten Jahre bringen – und ob der Sonnenstrahl, der alle 100 Jahre über den Landstein scheint, uns vielleicht noch weitere Schätze offenbart.