Heute ist der 2.06.2026 und der Hochtaunuskreis zeigt sich von seiner besten Seite! Hier, inmitten der sanften Hügel und dichten Wälder, gibt es nun 27 Orte der Demokratie. Ja, richtig gehört! In 13 Kommunen, darunter auch die Rathäuser von Bad Homburg, Friedrichsdorf und Königstein, sind diese Orte verteilt. Man könnte sagen, das ist ein wahres Fest für die Demokratie, ein Zeichen für die Werte, die uns verbinden.
Die Idee hinter diesem Projekt „Demokratie – Orte im Taunus“ ist nicht nur eine nette Geste, sondern auch eine Hommage an die Ernennung Frankfurts zur Welthauptstadt des Designs. Und mit einem Budget von rund 87.000 Euro, unterstützt vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Johann-Isaak-von-Gerning-Stiftung, wird hier ein richtig starkes Zeichen gesetzt. Es ist wichtig, dass wir die Bedeutung der Demokratie – und ja, auch deren Verteidigung – im Hinterkopf behalten. Landrat Ulrich Krebs hat das treffend formuliert und erinnert uns daran, wie sehr diese Werte in der Geschichte des Taunus verwurzelt sind.
Historische Stätten und ihre Geschichten
Ein Blick auf die Orte der Demokratie zeigt uns, dass sie nicht nur einfach Stelen sind, sondern lebendige Erinnerungen an unsere Geschichte. So erinnern wir uns beispielsweise an den Großen Feldberg, wo 1814 ein Freudenfeuer entzündet wurde. Und das Gasthaus „Feldberg“ in Kronberg war einst ein wichtiger Treffpunkt für Sozialdemokraten im frühen 20. Jahrhundert. Man könnte fast die Gespräche und Diskussionen hören, die dort geführt wurden. Solche Orte sind mehr als Steine und Tafeln – sie sind Teil unseres kulturellen Erbes!
Natürlich sind auch die Rathäuser selbst nicht zu vernachlässigen. In Königstein haben wir gleich drei dieser demokratischen Stätten: das Haus der Begegnung, die Marienkirche und das Rathaus. Ein kleiner Rundgang durch die Stadt könnte somit ganz schön aufschlussreich sein. Und nicht zu vergessen die Freiheitslinde in Bad Homburg sowie der Freie Platz in Steinbach – sie alle tragen zur Geschichte der Demokratie bei. Und das Philipp-Reis-Haus in Friedrichsdorf, das als Ort der Demokratie gilt, symbolisiert die Grundlagen der Kommunikation, was uns zeigt, wie wichtig der Austausch in einer funktionierenden Gesellschaft ist.
Ein Zeichen setzen
Die Aufstellung aller 27 Stelen ist bis Ende der Woche geplant, und ich kann es kaum erwarten, sie zu sehen! Diese Stelen sind wie kleine Leuchttürme, die uns an die Werte erinnern, für die so viele Menschen gekämpft haben. Das Alte Rathaus in Wehrheim und die Heimatmuseen, die ebenfalls als Orte der Demokratie gelten, sind weitere Symbole für diesen wichtigen Aspekt unserer Gesellschaft. Sie zeigen, wie vielschichtig und dynamisch der Begriff „Demokratie“ sein kann.
In Zeiten, in denen viele von uns sich mehr denn je nach Stabilität und Vertrauen in unsere Institutionen sehnen, ist dieses Projekt ein wunderbares Zeichen. Es erinnert uns, dass Demokratie nicht nur in großen Reden, sondern auch in den kleinen, alltäglichen Orten lebt. Es ist ein Aufruf an uns alle, aktiv zu sein, uns einzubringen und die Werte, die uns wichtig sind, weiterzugeben.
So, liebe Leserinnen und Leser, wenn ihr das nächste Mal an einem dieser Orte vorbeikommt, denkt daran: Hier wird Geschichte lebendig, und wir alle sind Teil davon. Auf eine demokratische Zukunft!