Am Mittwoch, dem 6. September, war es wieder soweit: Der 9. Länderübergreifende Sicherheitstag fand in der Region statt. Ein bunter Mix aus Beamten der Polizeidirektion Groß-Gerau, Stadtpolizeien von Groß-Gerau und Raunheim, der Hessischen Bereitschaftspolizei sowie der Bundespolizei zog los, um die Sicherheitslage in den Städten Rüsselsheim, Raunheim und Groß-Gerau zu überprüfen. Die Atmosphäre war angespannt, während die Beamten an den Bahnhöfen und in den Innenstädten Kontrollen durchführten. Es war ein Tag, an dem die Behörden ein Zeichen setzen wollten.

Insgesamt wurden 81 Personen und 34 Fahrzeuge genau unter die Lupe genommen. Das Ergebnis? Nun, es war alles andere als langweilig! In drei Fällen wurde Haschisch beschlagnahmt – ein nicht gerade seltener Anblick, wenn die Ordnungshüter aktiv werden. Doch das war nicht alles: In einer Waffenverbotszone kam ein Klappmesser zum Vorschein, das bei einem Mann sichergestellt wurde. Ein kleiner Schock für alle Beteiligten, die sich vielleicht fragten, was da gerade vor sich ging.

Kontrollen in der Gastronomie

Besonders spannend wurde es bei den Kontrollen in den Gastronomiebetrieben. Hier wurden gleich mehrere Verstöße festgestellt: Das Jugendschutzgesetz, die Preisangabeverordnung und das hessische Nichtrauchergesetz – die Liste ist lang! Eine Shishabar in Groß-Gerau musste aufgrund unerlaubten Glücksspiels, illegalem Ausschank von Getränken und Verstößen gegen das Tabaksteuergesetz schließen und wurde versiegelt. Das Ordnungsamt ließ nicht locker: Auch in Raunheim wurde eine Bar wegen unerlaubten Glücksspiels zwangsweise geschlossen. Ein wahrlich eindrucksvolles Signal, dass die Behörden nicht nur zuschauen, sondern aktiv handeln.

Bei den Gaststättenkontrollen wurden zudem eine größere Menge unverzollter Tabak und zwei illegale Glücksspielgeräte konfisziert. Um ehrlich zu sein, es ist schon erstaunlich, wie kreativ manche Betreiber werden können, wenn es um das Ignorieren von Gesetzen geht. Auch zwei Spielautomaten wurden versiegelt, was zeigt, dass man in der Region kein Auge zudrückt. Die Betreiber der Lokale, die sich jetzt mit Ermittlungsverfahren auseinandersetzen müssen, dürften wohl schon ein mulmiges Gefühl im Bauch haben.

Ein Zeichen für die Sicherheit

Diese Kontrollen sind mehr als nur eine Aktion – sie sind ein klares Zeichen für die Bürger. Sicherheit geht uns alle an, und die Behörden sind bereit, dafür zu kämpfen. In einer Zeit, in der die Herausforderungen in der Gesellschaft nicht weniger werden, ist es umso wichtiger, dass solche Initiativen stattfinden. Die Bürger können aufatmen, dass ihre Sicherheit ernst genommen wird. Und vielleicht, nur vielleicht, gibt es einige Betreiber, die aus dieser Erfahrung lernen und in Zukunft verantwortungsbewusster handeln werden. Wer weiß, vielleicht sitzen wir in ein paar Monaten in einer Shishabar, die alle Regeln einhält und einfach nur guten Tabak und gute Stimmung bietet?

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