Die Hitzewelle hat Osthessen fest im Griff und der Wasserverbrauch schießt in die Höhe. In dieser brütenden Hitze, wo ein kühles Getränk wie ein Geschenk des Himmels erscheint, wird die Ressource Wasser plötzlich zu einem kostbaren Gut. Die RhönEnergie hat nun einen klaren Aufruf zur Wassersparsamkeit gestartet – und das nicht ohne Grund. Denn seit einer Woche verzeichnen wir in der Region Fulda einen Rekordverbrauch an Trinkwasser. Ein Blick auf die Wettervorhersage zeigt: Es wird nicht besser. Die tief hängende Sonne sorgt dafür, dass wir alle ein wenig mehr ins Schwitzen kommen.

Besonders im Vogelsbergkreis gilt ab sofort ein Verbot der Wasserentnahme aus Bächen, Flüssen und Seen. Das betrifft nicht nur die Bewässerung von Gärten, sondern auch Wiesen und Felder. Wer jetzt denkt, „ach, ein bisschen Gießen kann doch nicht schaden“, könnte schnell auf die Nase fallen. Die Niederschlagsmenge reicht einfach nicht aus, um die Wasserstände in den Gewässern zu stabilisieren. Und ein Verstoß gegen das Wassergesetz? Da winken Bußgelder, die so manch einem die Laune verderben könnten.

Wassersparen ist angesagt!

Die RhönEnergie hat sich die Situation genauestens angeschaut und beobachtet Wasserverbräuche und Reserven kontinuierlich. Das klingt zwar nach einer langweiligen Verwaltungsaufgabe, ist aber für unsere Wasserversorgung von entscheidender Bedeutung. Um langfristig die Wasserversorgung zu sichern, werden verschiedene Maßnahmen ergriffen. Aber es liegt auch an uns, aktiv zu werden. Hier ein paar Tipps, wie wir gemeinsam Wasser sparen können: Gartenbewässerung auf das Nötigste beschränken, das Gießen auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden legen und beim Duschen lieber kurz und knackig bleiben. Wer noch Pools hat, sollte die nur nach Bedarf befüllen und Rasenflächen besser nicht sprengen. Und ganz wichtig: beim Zähneputzen und Einseifen das Wasser abstellen!

Wenn die Temperaturen weiter steigen, könnte es sein, dass zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Vielleicht noch striktere Regelungen? Wer weiß das schon…

Ein Blick auf die Ursachen

Die Wasserknappheit in Deutschland hat nicht nur mit der aktuellen Hitzewelle zu tun. Klimatische Bedingungen, die uns in den letzten Jahren immer wieder vor Herausforderungen gestellt haben, wie geringes Wasserdargebot und Wasserqualitätsprobleme, sind ebenso schuld. Ein weiteres Problem sind die hohen Wasserentnahmen für die Landwirtschaft, die vor allem in Metropolregionen stark zunehmen. Und das wird nicht einfacher: Die letzten zehn Jahre waren geprägt von anhaltender Trockenheit, und die Zukunft bleibt ungewiss. Die Unsicherheiten bei der Wassernutzung und die Klimavariabilität machen die Situation nicht gerade besser.

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Die Einrichtung von Fernwasserleitungssystemen und Limitierungen für Wasserentnahmen sind daher dringend erforderlich. Es ist ein komplexes Problem, das schwer zu prognostizieren ist und uns alle betrifft. Und während wir uns in der Hitze abmühen, sollten wir nicht vergessen, dass jeder von uns seinen Teil dazu beitragen kann, die wertvolle Ressource Wasser zu schützen. Vielleicht ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um unser eigenes Bewusstsein für Wasserverbrauch zu schärfen und mit kleinen Schritten große Veränderungen zu bewirken.

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