Heute ist der 21.05.2026 und in Frankfurt am Main brodelt der Immobilienmarkt. Wenn wir uns die Zahlen von 2024 anschauen, wird schnell klar, dass die Stadt ein Magnet für Käufer und Investoren ist. Insgesamt wurden im letzten Jahr 2.987 Wohnungen verkauft – ein beachtlicher Anstieg von 17 % im Vergleich zum Vorjahr! Und auch die Preise für Bestandswohnungen haben ordentlich angezogen: Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 434.657 Euro, was einen Anstieg von 3,4 % bedeutet. Man könnte fast sagen, Frankfurt hat sich in eine wahre Immobilien-Oase verwandelt.

Die Preise pro Quadratmeter für Bestandswohnungen haben sich auf 5.963 Euro erhöht. Bei Häusern sieht es ähnlich aus: Der durchschnittliche Kaufpreis liegt jetzt bei 759.342 Euro, ein Anstieg von 3,8 %. Die Transaktionen für Häuser sind ebenfalls gestiegen – 532 Verkäufe, 16 % mehr als im Jahr davor. Das macht den Gesamtumsatz auf dem Immobilienmarkt von 404 Millionen Euro klar nachvollziehbar, mit einem satten Anstieg von 20 %.

Neubau vs. Bestandsimmobilien

Doch es gibt auch einen Schatten auf dem Immobilienmarkt: Der Bereich der Neubauwohnungen hat sich spürbar zurückgezogen. Die Zahl der vermittelten Neubauwohnungen ist um 31,5 % auf nur 185 gesunken. Auch der Umsatz im Neubau fiel um 34 % auf 96,2 Millionen Euro. Der durchschnittliche Kaufpreis für neu gebaute Eigentumswohnungen liegt jetzt bei 519.789 Euro – ein Rückgang um 4 %. Die Ursachen sind klar: hohe Baukosten und die gestiegenen Zinsen. Die Nachfrage ist zwar weiterhin da, doch sie verlagert sich zunehmend auf Bestandsimmobilien.

Frankfurt gilt als ein bedeutendes Zentrum des deutschen Immobilienmarkts. Die wirtschaftliche Dynamik und das attraktive Wohnumfeld ziehen Käufer an. Besonders in begehrten Lagen wie der Altstadt oder dem Westend bleiben die Preise für hochwertige Bestandsimmobilien stabil. Gleichzeitig bieten Neubauprojekte in aufstrebenden Quartieren günstige Einstiegschancen, besonders für junge Familien und Ersterwerber. Das klingt fast wie ein Schlaraffenland für Immobilieninteressierte!

Die Rolle der Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Die Entwicklungen sind auch von digitalen Vertriebslösungen geprägt. Virtuelle Besichtigungen und digitale Vertragsabwicklung erleichtern den Kaufprozess erheblich. Käufer und Verkäufer sollten jedoch die aktuellen Trends im Auge behalten und sich professionelle Unterstützung suchen. Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung – energieeffiziente Neubauten und die Modernisierung von Bestandsimmobilien stehen hoch im Kurs. Immer mehr junge Familien entdecken das Umland, während Singles und flexible Menschen in der Stadt bleiben.

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In Bezug auf die Preisentwicklung gibt es unterschiedliche Strömungen. Während Eigentumswohnungen einen leichten Rückgang von -0,8 % pro Jahr verzeichnen, steigen die Preise für Einfamilienhäuser um 1,2 % jährlich. Ein Blick auf den Mietmarkt zeigt, dass die Mieten um 1,6 % pro Jahr zulegen, was den bundesweiten Durchschnitt von +1,9 % nur leicht unterbietet. Die Verkehrsanbindung und die Infrastruktur sind entscheidende Kriterien für Käufer und Verkäufer, besonders wenn es um die Wahl der Lage geht.

Die Hypothekenzinsen liegen aktuell bei 3,58 % für eine zehnjährige Festschreibung. Die Kaufnebenkosten in Hessen belaufen sich auf etwa 8 % (ohne Makler). Ein klarer Hinweis für Käufer, sich gut vorzubereiten und die verschiedenen Aspekte des Marktes zu bedenken. Es ist spannend zu sehen, wie sich der Immobilienmarkt in Frankfurt weiterentwickeln wird, angesichts der vielschichtigen Faktoren, die ihn beeinflussen.