Daphne Wrights emotionale Reise durch Leben und Verlust im Gerhard-Marcks-Haus
Heute ist der 8.07.2026 und in Bremen erwartet uns ein ganz besonderes Ereignis im Gerhard-Marcks-Haus. Die erste Einzelausstellung der irischen Bildhauerin Daphne Wright auf dem europäischen Festland öffnet ihre Türen! Ein Highlight, das Kunstliebhaber und Neugierige gleichsam anzieht. Hier werden Werke gezeigt, die aus allen Phasen von Wrights beeindruckendem Œuvre stammen – darunter auch Leihgaben aus England und Irland. Sie hat es echt drauf, und das wird hier deutlich!
Ein absolutes Muss für die Ausstellung ist ihre neueste Arbeit: „Sons and Couch“ (2025). Ein lebensgroßer Abguss ihrer beiden Söhne, die sie auf einem Sofa präsentiert – das hat in England bereits für großes Aufsehen gesorgt. Man sieht förmlich die Energie und den Schmerz, die in diese Arbeit geflossen sind. Wright schafft es, mithilfe ihrer Kunst die Vergänglichkeit, Zerbrechlichkeit und die Lebensphasen zwischen Kindheit, Erwachsensein, Leben und Tod zu thematisieren. Hier wird es emotional!
Ein Blick auf die Werke
In der Ausstellung erwarten uns nicht nur neueste Werke, sondern auch spannende frühe Installationen aus Gips und Alufolie sowie neuere Arbeiten, wie die skulpturalen „Dogs“ aus ungebranntem Ton. Die verwendeten Materialien sind vielfältig: ungebrannter Ton, Gips, Kunstharzprodukte – alles vereint in einem melancholischen, stillen Farbenspiel von Weißtönen, das den Arbeiten eine besondere Präsenz verleiht.
Daphne Wright, 1963 in Irland geboren, hat ihr Handwerk an verschiedenen namhaften Institutionen studiert, unter anderem am Sligo RTC College, dem National College of Art and Design in Dublin und der Newcastle-upon-Tyne Polytechnic. Heute lebt und arbeitet sie in Dublin. Ihre Werke sind nicht nur lokal, sondern auch international in bedeutenden Sammlungen vertreten – unter anderem in der Gallery of Modern Art in Glasgow, IMMA in Dublin, dem Arts Council of England und der Kunsthalle Hamburg.
Ein emotionaler Zugang
Wrights Ziel ist es, das Publikum emotional zu berühren. Ihre Arbeiten sind mehr als nur Formen aus Ton oder Gips – sie erzählen Geschichten. Die sichtbaren Spuren des Herstellungsprozesses im Doppelporträt aus Jesmonite sind dabei nicht nur technisch, sondern auch zutiefst menschlich, wie kleine Schnitte in der Haut, die von einem Leben erzählen. Es ist, als ob die Skulpturen selbst flüstern und uns an die Zerbrechlichkeit des Lebens erinnern.
Die Ausstellung ist nicht nur ein Ort des Sehens, sondern auch des Fühlens. Sie lädt dazu ein, in verschiedene Lebensphasen einzutauchen und sich mit den eigenen Erinnerungen auseinanderzusetzen. Man kann fast die Melancholie spüren, die Wright in ihren Arbeiten einfängt – sie schafft es, das Unaussprechliche in greifbare Formen zu bringen.
Besucher können sich auf ein einzigartiges Erlebnis freuen, das bis zum 18. Oktober 2026 geöffnet ist. Eine zweisprachige Publikation (Deutsch/Englisch) wird zudem im Hirmer Verlag erscheinen, um die Ausstellung noch weiter zu vertiefen. Ein echtes Fest für alle, die Kunst und Emotionen lieben! Das Gerhard-Marcks-Haus, Am Wall 208, 28195 Bremen, wird für die kommenden Monate zu einem Ort der Reflexion und des Staunens.
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