Heute ist der 1.07.2026 und während die Sonne über Würzburg strahlt, könnte man meinen, der Sommer ist die perfekte Zeit, um die Seele baumeln zu lassen. Doch halt! Wer sich jetzt in die laue Luft wagt, könnte unerwartet auf einen unangenehmen Begleiter treffen: die Sommergrippe. Ja, richtig gehört. Diese lästige „Grippe“ ist kein echter Grippevirus, sondern ein Atemwegsinfekt, der uns auch im Hochsommer erwischen kann. Die Symptome sind uns nicht fremd: eine laufende Nase, ein kratzender Hals und diese schwerfälligen Beine, die einem das Gefühl geben, als ob man durch einen Schlammgraben waten müsste. Allgemeines Unwohlsein, das man einfach nicht ignorieren kann.

Selbst bei sommerlichen Temperaturen über 25 Grad können die Erkältungsviren ihr Unwesen treiben. In der 25. Kalenderwoche hat das Robert Koch-Institut (RKI) bereits 2,9 Millionen akute Atemwegserkrankungen gemeldet. Das klingt alarmierend, oder? Aber keine Panik! Die Sommergrippe selbst ist keine echte Grippe, die von Influenza-Viren im Herbst verursacht wird. Vielmehr sind es meistens Rhinoviren, aber auch Enteroviren, Coxsackie- und Echoviren, die für unsere Misere verantwortlich sind. Manchmal schleicht sich sogar das Corona-Virus mit ein.

Wie sich die Sommergrippe verbreitet

Die Übertragung erfolgt in der Regel durch Tröpfcheninfektionen – das heißt, beim Husten oder Niesen können die Viren durch die Luft fliegen, wie kleine, fiese Geschosse. Auch Schmierinfektionen sind möglich, wenn die Viren auf die Schleimhäute gelangen. Die Inkubationszeit beträgt etwa 2 bis 14 Tage – ja, das ist eine Weile! Man kann sich sogar anstecken, ohne selbst Symptome zu zeigen. Der Verlauf der Erkrankung variiert, die Symptome können schleichend beginnen und oft ein bis zwei Wochen andauern. Ein Geduldsspiel, wenn man so will.

Ein kleiner Lichtblick: Das Infektionsrisiko ist im Sommer geringer. Da weniger Zeit in geschlossenen, schlecht belüfteten Räumen verbracht wird, bleibt die Gefahr, sich anzustecken, etwas geringer. Dennoch ist Vorsicht geboten! Klimaanlagen sind zwar nicht die Übeltäter, die Erkältungen auslösen, aber sie können die Schleimhäute austrocknen. Und das macht uns anfälliger für Virusinfektionen. Also, vielleicht lieber die Fenster auf und frische Luft reinlassen.

Vorbeugung und was hilft bei Erkältung

Vorbeugung ist alles! Regelmäßiges Händewaschen, die Verwendung von Handdesinfektionsmitteln und gute Lebensmittelhygiene sind entscheidend. Ein gesunder Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung, Bewegung und ausreichend Schlaf tun ihr Übriges. Wenn es dich dann doch erwischt hat, heißt es: Ausruhen! Schmerzmittel gegen Fieber, regelmäßig lüften – und bei anhaltendem Fieber oder Atemnot einfach den Arzt aufsuchen. Antibiotika sind bei viralen Erkrankungen nicht wirksam, also besser gleich die Finger davon lassen.

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Ein kleiner Tipp, der oft übersehen wird: Kaltes Eis kann bei Halsschmerzen wahre Wunder wirken. Auch Lutschtabletten und Erkältungstees sind eine angenehme Linderung. Und wenn du einen kleinen Magen-Darm-Schaden dazu bekommst, ja, auch das kann vorkommen, dann ist es gut, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen und den Körper nicht unnötig zu belasten.

Also, wenn du das nächste Mal in die Sonne gehst, achte auf deine Gesundheit. Die Sommergrippe mag vielleicht nicht so berühmt sein wie die winterlichen Grippewellen, aber sie kann einem den Sommer ganz schön vermiesen. Bleib gesund und genieße die warmen Tage in vollen Zügen!

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