Die Straubing Tigers stecken in einer spannenden Umbauphase. Nach dem Ende der Saison 2025/26 wurden eine Reihe von Abgängen aus dem aktuellen Kader bekannt gegeben. Die Tigers müssen sich nun von sieben Spielern verabschieden, darunter bekannte Namen wie Josh Melnick, Zac Leslie, Elis Hede, Tim Fleischer, Wade Allison, Justin Scott und Tobias Schwarz. Diese personellen Veränderungen sind nicht nur ein Verlust für das Team, sondern werfen auch Fragen auf, wie die Offensive in der nächsten Saison neu besetzt werden kann. Idowa berichtet darüber ausführlich und stellt fest, dass der sportliche Leiter Jason Dunham den Spielern für ihren wertvollen Beitrag zum Teamerfolg dankte und ihnen für die Zukunft nur das Beste wünscht.
Besonders schmerzlich ist der Weggang von Wade Allison, der in 27 Spielen stolze 16 Torbeteiligungen hatte; das spricht für seine hohe Offensiveffektivität. Der Trainer Marcel Brandt hob hervor, dass Allison ein Spieler ist, der offensiv hart arbeitet – genau solche Akteure werden in Straubing sicher fehlen. Der Abgang von Elis Hede ist ebenfalls bedauerlich, da dieser nicht nur seit 2024 Teil des Teams war, sondern auch der punktbeste deutsche Stürmer der Tigers mit 37 Zählern ist. Hede wird zu Red Bull München wechseln und könnte dort seine Erfolge fortsetzen. Auch Tim Fleischer wird die Tigers verlassen, um zu den Kölner Haien zu wechseln, nach 123 Einsätzen und 57 Scorerpunkten in den letzten zwei Saisons.
Die neuen Herausforderungen
Die Abgänge eröffnen für die Tigers Chancen, aber auch Herausforderungen, da nun große Lücken in der Offensive gefüllt werden müssen. Justin Scott wird voraussichtlich zu den Iserlohn Roosters wechseln, und während er in den vergangenen drei Jahren ein verlässlicher Zwei-Wege-Center war, müssen die Straubinger sich fragen, wie sie seinen Platz ersetzen können.
Tobias Schwarz ist ebenfalls aus dem Kader entfernt worden, was die Ära nach der Saison 2025/26 weiter prägt. Mit den bevorstehenden Transfers zu neuen Clubs kann es für die Tigers spannend werden, wenn sie versuchen, frisches Blut ins Team zu bringen. Die Transfers sind zwar in Planung, aber noch nicht offiziell bestätigt. Dennoch besteht kein Zweifel, dass die Fans gespannt darauf warten, welche neuen Namen die Tigers in der nächsten Saison präsentieren werden.
Der Blick geht jedoch auch nach Regensburg, wo die Eisbären ihren neuen Spieler Tyler Ward bestätigen. Ward, bekannt für seine Schnelligkeit und Torgefahr, wird eine interessante Verpflichtung für die DEL2 sein. In der vorige Saison erzielte er 69 Punkte (35 Tore) und zuletzt 43 Punkte in 41 Partien. Mit einem derart talentierten Spieler könnte Regensburg sich als ernstzunehmende Konkurrenz aufstellen. Eishockeynews hebt hervor, dass Eisbären-Trainer Peter Flache Ward als einen der schnellsten und torgefährlichsten Spieler der Liga beschreibt.