Am 10. Juli 2026 fand im Casa Vielfalt in Schweinfurt eine ganz besondere Veranstaltung statt. Organisiert von Studierenden der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS), stand das Event unter dem Motto „Service Learning: Connect-Involve-Reflect“. Hierbei geht es nicht nur um das reine Lernen in Hörsälen, sondern um das aktive Miteinander, das sich über Generationen, Kulturen und Sprachen erstreckt. Wer hätte gedacht, dass Studierende und Ehrenamtliche in einer so offenen und herzlich gestalteten Atmosphäre zusammenkommen könnten? Ein echtes Miteinander, das die Herzen öffnete!

Die Lehrbeauftragte Anca Aicha war die treibende Kraft hinter diesem Projekt und stellte den Kontakt zum Casa Vielfalt her, einem kirchlich-caritativen Zentrum, das wie ein lebendiger Raum der Begegnung wirkt. Marion Hammer, die Projektkoordinatorin des Casa Vielfalt, war ebenfalls maßgeblich an der Vorbereitung und Organisation beteiligt. Was für eine tolle Teamarbeit! Das Event richtete sich insbesondere an die ehrenamtlich Engagierten der Nachbarschaftshilfegruppen in Schweinfurt und bot ein buntes Programm, das die Teilnehmer dazu einlud, sich aktiv zu beteiligen.

Kreativität und Vielfalt im Fokus

Ein Highlight der Veranstaltung war die begleitende Kunstausstellung, die bis zum 14. Juli zu sehen ist. Hier wurden Werke regionaler Künstlerinnen und Künstler präsentiert, die am Kreativ-Wettbewerb „Zusammen geht was“ teilgenommen hatten. Die Ausstellung thematisiert Zusammenhalt und Vielfalt aus ganz unterschiedlichen kulturellen Perspektiven und lädt die Besucher ein, darüber nachzudenken, was Vielfalt für sie persönlich bedeutet. Es ist erstaunlich, wie Kunst Brücken schlagen kann – zwischen Menschen, Kulturen und Gedanken.

Das Programm umfasste eine Einführung in der Kirche St. Anton, einen Rundgang durch die Fotoausstellung und natürlich Kaffee und Kuchen. Wer kann da schon widerstehen? Ein paar Mitmach-Aktionen wie das Vielfalt-Bingo, ein Quiz mit dem Titel „Zwei Wahrheiten und eine Lüge“ oder auch ein bildbasiertes Vielfalt-Quiz sorgten für eine lockere Stimmung. Geplätscher von Kaffeetassen und das Lachen der Teilnehmer mischten sich mit den kreativen Fragen der Spiele. Ein berührender Moment war, als eine ältere Teilnehmerin den Studierenden kleine Holzengel als Dankeschön überreichte. So viel Menschlichkeit und Dankbarkeit in einem einzigen Augenblick!

Ein Praktikum der besonderen Art

Natürlich sollten die Studierenden nicht nur Spaß haben, sondern auch ihr Wissen praktisch anwenden und interkulturelle Kompetenzen stärken. Service Learning verbindet fachliches Lernen mit gesellschaftlichem Engagement – eine Win-win-Situation, die es den Studierenden ermöglicht, in der realen Welt zu lernen und gleichzeitig der Gemeinschaft etwas zurückzugeben. Das ist nicht nur sinnvoll, sondern auch unglaublich erfüllend. Die THWS zählt zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern mit rund 9.200 Studierenden und über 60 Studiengängen. Hier wird eine Vielzahl an Talenten ausgebildet, die sich aktiv in die Gesellschaft einbringen wollen.

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In einer Zeit, in der der Austausch zwischen verschiedenen Kulturen oft zu kurz kommt, ist so ein Event mehr als nur eine nette Geste. Es ist ein Zeichen für ein offenes Miteinander und zeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen den Generationen ist. Die Veranstaltung im Casa Vielfalt ist ein guter Schritt in die richtige Richtung – ein Ort, an dem Vielfalt wirklich gelebt wird. So könnte man fast sagen: Zusammen geht wirklich was!

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