Wirtschaft im Wandel: Roths Unternehmen zwischen Tradition und Innovation
Heute ist der 19.06.2026 und wir blicken in die pulsierende Wirtschaft unserer Region, die sich ständig im Wandel befindet. Hier in Roth, wo Innovation und Tradition aufeinandertreffen, gibt es spannende Neuigkeiten aus verschiedenen Branchen, die man nicht verpassen sollte. Werfen wir einen Blick auf die Höhepunkte!
Beginnen wir mit der Bertschinger AG in Bubikon. Gegründet 1975 als Einzelfirma, hat sich das Unternehmen zu einem soliden Arbeitgeber mit 80 Mitarbeitenden gemausert. Geschäftsführer Harry Letsch und Matthias Bertschinger präsentierten stolz ihre Holzbau-Dienstleistungen, die von Schreinerei über Zimmerei bis hin zu Innenausbau reichen. Nach dem plötzlichen Tod des Gründers Urs Bertschinger im Jahr 2018 wurde die Nachfolgeregelung frühzeitig umgesetzt. Das Unternehmen konnte nahtlos weitergeführt werden, was für die Stabilität und Kontinuität spricht. Aktuell stößt die Bertschinger AG jedoch an Wachstumsgrenzen – nicht etwa wegen mangelnder Nachfrage, sondern aufgrund äußerer Umstände. Die Erweiterung am Standort Bubikon wird durch die Landwirtschaftszone erschwert, was die hohen Landpreise und Qualitätsansprüche zusätzlich kompliziert.
Eine interessante Neuigkeit aus der Welt der Technologie: Chiral Nano hat kürzlich den W. A. de Vigier Award gewonnen! Geschäftsführer Seoho Jung war einer von fünf Siegern unter 200 eingereichten Projekten. Das Unternehmen entwickelt innovative Fertigungsanlagen für die nächste Generation von Computerchips und setzt dabei auf Nanomaterialien wie Kohlenstoffnanoröhren. Diese Materialien versprechen leistungsfähigere Chips – eine spannende Entwicklung, die die Zukunft der Technologie maßgeblich beeinflussen könnte.
Neuer Wind in der Unternehmenslandschaft
Ein weiterer bemerkenswerter Name ist R&M in Wetzikon. Hannes Grubinger wird ab dem 15. Juni als Chief Product & Marketing Officer (CPMO) die Zügel in die Hand nehmen. Mit einem Doktortitel von der ETH Zürich und Erfahrung bei Huber+Suhner bringt er frischen Wind in das Unternehmen. R&M wurde zudem mit Gold von Ecovadis für Nachhaltigkeit ausgezeichnet und hat sich das Ziel gesetzt, 80% des Energieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen zu decken. Ein Schritt in die richtige Richtung, finden wir!
Die Raiffeisenbank Zürcher Oberland hat ebenfalls für Schlagzeilen gesorgt. 3729 Genossenschafter, das sind 20% der Mitglieder, stimmten ab und genehmigten alle Anträge des Verwaltungsrats, darunter einen Jahresgewinn von 2,55 Millionen Franken. Nach 22 Jahren schied Pia Boeniger aus dem Verwaltungsrat aus, und Marianne Bonato wurde neu gewählt – ein Wechsel, der frischen Wind bringen könnte.
Die Bank Avera hat 236 Genossenschafter, die alle Anträge genehmigten, darunter die Ausschüttung von 150.000 Franken an gemeinnützige Gesellschaften. Solche Initiativen zeigen das Engagement für die Gemeinschaft, das in unserer Region so wichtig ist.
Nachhaltigkeit und Innovation
Die ZAV Recycling AG in Hinwil hat im letzten Jahr 141.000 Tonnen Schlacke verarbeitet – das ist ein Plus von 22% im Vergleich zum Vorjahr. Sie gewannen 18.500 Tonnen Metall und erzielten einen Umsatz von 33,7 Millionen Franken. Das zeigt, wie wichtig Recycling für unsere Wirtschaft ist und dass auch die Umwelt dabei nicht zu kurz kommt.
In der Baubranche geht es auch voran. Die Eberhard Bau AG hat den ersten Bagger mit erneuerbarem Diesel beim Brüttener-Tunnel-Bau im Einsatz. Die Verwendung synthetischer Treibstoffe könnte die CO2-Emissionen um bis zu 100% reduzieren – ein echter Fortschritt, der nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Branche ist.
Die Energie Uster AG hat mit Mirjam Keinath ein neues Mitglied in der Geschäftsleitung, das den Geschäftsbereich Markt & Innovation leitet. Solche Veränderungen könnten die Innovationskraft des Unternehmens weiter steigern.
Und nicht zu vergessen, die FBB, die nun zwei weitere Elektro-Lkws in Betrieb genommen hat. Damit stehen insgesamt vier E-Lkws im Einsatz – ein Schritt in die richtige Richtung für die nachhaltige Logistik.
Wir nehmen auch einen Moment, um Heinz Bächli zu gedenken, den Gründer der Bächli Bergsport AG, der im Alter von 89 Jahren verstorben ist. Sein Erbe wird in der Bergsport-Community weiterleben.
Die Huber+Suhner AG intensiviert ihre Zusammenarbeit mit Microsoft zur Entwicklung von Hollow Core Fiber (HCF) für schnellere Datenübertragung. In einer Zeit, in der Datenübertragung immer wichtiger wird, könnte das einen echten Unterschied machen.
Schließlich hat die Bioengineering AG mit Jiang Pei einen neuen CEO, der Roland Durner nachfolgt. Solche Führungswechsel können frischen Wind in die Unternehmensstrategie bringen.
Die Zukunft im Blick
In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen in der Baubranche zeigt eine Studie, dass die Digitalisierung stagniert. Jede:r zweite Befragte bewertet den eigenen Digitalisierungsgrad als hoch, doch sechs von zehn sehen Nachholbedarf bei den operativen Prozessen. 88 Prozent erkennen Potenziale von Simulation und Visualisierung, aber nur 36 Prozent fühlen sich in diesen Bereichen gut aufgestellt. Die Diskrepanz zwischen Potenzialen und Fähigkeiten ist deutlich – ein Hinweis darauf, dass hier noch viel Arbeit vor uns liegt.
Die Zukunft wird spannend, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Unternehmen in Roth und Umgebung weiterentwickeln werden. Innovationsgeist, Nachhaltigkeit und der Wille zur Veränderung prägen das Bild. Es ist eine Zeit des Wandels, und wir sind gespannt, was die nächsten Monate bringen werden.
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