Jerusalem erblüht: Das Comeback einer faszinierenden Stadt
Heute ist der 19.07.2026 und ich kann es kaum fassen, was sich momentan in Jerusalem abspielt! Die Stadt, die seit Jahrhunderten Besucher aus aller Welt anzieht, ist endlich zurück im Rampenlicht des Tourismus. Und das nach einer Zeit, in der man sich gefragt hat, ob der Zauber des Ortes nachlassen könnte. Aber weit gefehlt! Jerusalem erlebt ein Comeback, wie es im Buche steht.
Die Flugkapazitäten aus dem DACH-Raum – das sind Deutschland, Österreich und der Schweiz – werden massiv ausgebaut. Ab dem 2. August 2026 wird Condor tägliche Flüge zwischen Frankfurt und Tel Aviv anbieten. Und das ist noch nicht alles: Lufthansa hat seit dem 1. Juli sogar zwei tägliche Flüge ab Frankfurt im Angebot. Auch Austrian Airlines zieht nach und erhöht die Frequenzen ab Wien auf bis zu drei Flüge pro Tag. Eurowings und Swiss nehmen ihre Verbindungen im Sommer wieder auf. Wenn das nicht nach einem Aufbruch schmeckt, dann weiß ich auch nicht!
Jerusalem, die Stadt der drei Religionen
Die Stadt gilt als Schmelztiegel der drei monotheistischen Weltreligionen. Mit über 5.000 Kirchen, Synagogen und Moscheen ist sie ein Ort, an dem Geschichte und Glauben auf faszinierende Weise miteinander verwoben sind. Bei den „Travel + Leisure World’s Best Awards 2026“ hat Jerusalem einen beeindruckenden Platz 7 unter den besten Städten weltweit erreicht und sogar den ersten Platz in der Region Naher Osten und Afrika belegt. Über 661.000 Stimmen von reisenden Menschen haben für diese Auszeichnung gesorgt – und das spricht Bände über die Attraktivität und das kulturelle Angebot der Stadt.
Die Punktzahl von 91,11, die Jerusalem erhalten hat, lässt sie sogar über Destinationen wie Tokio, Florenz und Kapstadt hinausblitzen. Das ist schon eine Hausnummer! Während die Stadt sich also auf die Rückkehr internationaler Besucher vorbereitet, ist das Waldorf Astoria Jerusalem mit Platz 3 unter den besten Hotels im Nahen Osten und Nordafrika ausgezeichnet worden. Im Jahr 2026 wurde es als bestes Hotel in Israel gekürt. Da kann man nur staunen!
Vielfalt und Innovation im Angebot
Was ich besonders spannend finde, ist, dass die Nachfrage nach kulturellen Erlebnissen in Jerusalem unglaublich hoch ist. Es gibt eine klare Verschiebung vom Solidaritätstourismus hin zu Freizeit-, Kultur- und Glaubenstourismus. Immer mehr Menschen möchten die kulinarischen Highlights der Stadt entdecken – die boomende Szene in der Kulinarik und Wein ist ein echter Magnet. Und das neue Tower of David Museum setzt mit moderner Technologie neue Maßstäbe. Wer hätte gedacht, dass Geschichte so aufregend sein kann?
Die touristischen Betriebe, Märkte wie der Mahane-Yehuda-Markt und Museen sind nun im regulären Vollbetrieb. Die Sicherheitspräsenz vor Ort sorgt für einen ruhigen und einladenden Alltag – das ist ein wichtiger Punkt, der oft übersehen wird. Ohad Roth, der Director Incoming Tourism Jerusalem, hat die Bedeutung des deutschen Marktes betont. Es ist schön zu sehen, wie man sich um die B2B-Partner kümmert, mit Offenheit und Präsenz. Regelmäßige Info-Reisen für Reiseveranstalter und Agenturen sind ein weiteres Zeichen dafür, dass Jerusalem bereit ist, seine Schätze wieder zu teilen.
Ein Blick auf die Tourismuszahlen
<pDie Erholung des Tourismus im Nahen Osten und Nordafrika ist nichts weniger als bemerkenswert. Während der weltweite Tourismus 2022 auf 63 Prozent der Zahlen vor der Pandemie geschätzt wurde, liegt der Nahe Osten sogar bei 83 Prozent. Und das ist nicht nur ein Zufall, sondern Teil eines größeren Trends. Die FIFA-Weltmeisterschaft in Katar hat sicherlich dazu beigetragen, das Interesse an der gesamten Region zu steigern. Von Januar bis September 2023 verzeichnete der Nahe Osten 20 Prozent mehr Ankünfte als im gleichen Zeitraum 2019. Das ist ein echter Aufwärtstrend!
Die MENA-Region zeigt sich dynamisch und vielseitig, und die Ausblicke auf die Zukunft sind mehr als vielversprechend. Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und Ägypten sind die Hauptakteure in diesem Spiel. Während Katar mit über 2,34 Millionen internationalen Ankünften bis Juli 2023 glänzt, zieht Dubai mit fast 14,4 Millionen Übernachtungsgästen im Jahr 2022 alle Blicke auf sich. Und Saudi-Arabien? Das landet mit Rekordausgaben ausländischer Besucher in den ersten drei Quartalen 2023 ganz oben auf der Liste.
Die Pyramiden von Gizeh ziehen über 14 Millionen Besucher pro Jahr an und Ägypten hat das ehrgeizige Ziel, bis 2030 30 Millionen Touristen anzuziehen. Was für eine aufregende Zeit für den Tourismus im Nahen Osten! Jerusalem ist in dieser aufregenden Ära ganz vorne mit dabei, und ich bin gespannt, was die nächsten Monate bringen werden.
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