Heute ist der 19.05.2026, und wir blicken in die Welt der „Rosenheim-Cops“, wo ein ganz besonderes Gesicht seit 2009 die Zuschauer fesselt: Igor Jeftic, besser bekannt als der Kommissar Sven Hansen. Doch hinter der charmanten Fassade des Ermittlers verbirgt sich eine Geschichte, die so manch einem den Atem rauben würde. Im Interview mit „Frau im Spiegel“ gab Jeftic preis, dass er in seiner Jugend nicht nur als Schauspieler auf einer Bühne, sondern auch einmal als Täter hinter Gittern war. Ja, tatsächlich! In seiner wilden Jugend hat er oft schwarz gefahren. Einmal erwischt, weigerte sich der junge Jeftic, die Strafe zu zahlen – schließlich hatte er keinen Wohnsitz in München angemeldet. Die Folgen: Ein Umzug nach Berlin und ein unangenehmer Besuch der Polizei, der ihm 20 Tage Haft drohte.
Stellt euch das vor: Der Kommissar, den wir aus dem Fernsehen kennen, für eine Nacht im Gefängnis! Die Situation war so angespannt, dass Jeftic sogar seinen Regisseur bat, seine Gage von 600 DM an die Polizei zu überweisen, um die Strafe zu begleichen. Zuerst hielt der Regisseur das für einen Scherz, aber schließlich zahlte er – und Jeftic kam auf Kaution frei. Das ist Hollywood-reif, oder? Auch wenn man sich nicht gerade mit Freuden an solche Erlebnisse zurückerinnert, hat es Jeftic offenbar geprägt.
Die vielen Facetten des Igor Jeftic
Mit seinen 54 Jahren hat Jeftic einiges erlebt. Gebürtiger Serbe, hat er sich in der deutschen Fernsehlandschaft einen Namen gemacht. Die 26. Staffel der „Rosenheim-Cops“ steht vor der Tür, und trotz seiner Zweifel über die Sinnhaftigkeit seiner Schauspielkarriere bleibt er der Serie treu. Er hat sich sogar des Öfteren gefragt, ob er nicht einen Beruf hätte wählen sollen, der mehr Einfluss auf die Welt hat. Da wird einem klar: Der Kommissar hat nicht nur ein schauspielerisches, sondern auch ein nachdenkliches Herz.
In seinen eigenen Worten: „Ich bereue, Schauspieler geworden zu sein“. Das klingt hart, oder? Jeftic sieht oft keinen echten Mehrwert in seinem Beruf und glaubt, dass Filme und Serien viel mehr dazu anregen sollten, das eigene Handeln zu hinterfragen. Das ist eine interessante Sichtweise, wenn man bedenkt, dass er in einer Serie spielt, die derartige Themen nicht gerade selten behandelt. Doch der Schauspieler hat auch gemischte Gefühle über die Kommentare von prominenten Zuschauern – manchmal empfindet er sie als herablassend. Autsch!
Der Alltag eines Kommissars
Trotz dieser inneren Konflikte schätzt Jeftic die Arbeit an „Rosenheim-Cops“ und bleibt der Serie treu. Die frühen Dreharbeiten, oft bereits vor Sonnenaufgang, sind für ihn eine echte Herausforderung. Es ist kein Zuckerschlecken, so früh aufzustehen und dann auch noch die beste Leistung abzuliefern! Und dann sind da noch die Hauptrollen, die zwar Ruhm bringen, aber auch ihre Schattenseiten haben: Die eingeschränkte Verfügbarkeit für andere Projekte, weil die Drehzeiten oft überlappen. Man fragt sich, wie er das alles unter einen Hut bekommt.
Die Zuschauer können sich also auf die neuen Folgen freuen, auch wenn der Kommissar mit seinen eigenen Dämonen kämpft. Manchmal ist es die Menschlichkeit, die die Geschichten so fesselnd macht, und Jeftic bringt diese Dimension auf seine ganz eigene Art in die Rolle ein. Ein Kommissar, der nicht nur Verbrechen aufklärt, sondern auch seinen eigenen Weg sucht – das macht die „Rosenheim-Cops“ zu mehr als nur einer Krimiserie. Es ist das Leben, das hier erzählt wird, mit all seinen Höhen und Tiefen.