Heute ist der 8.06.2026 und im Ostallgäu gibt es Grund zum Feiern! Die Saison 2025/26 ist für die Fußballmannschaften und Schiedsrichter hiermit offiziell beendet. Die Bilanz der Ostallgäuer Schiedsrichter kann sich sehen lassen: vier Aufstiege und kein Absteiger – das ist doch mal eine erfreuliche Nachricht! Während einige Spieler in neue Ligen aufsteigen, bleibt Sebastian Fleschhut in der Landesliga mit dem TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg. Das sorgt für Stabilität, und die Fans können sich weiterhin auf seine Leistungen freuen.

In der Bezirksliga dürfen wir uns über die Talente Florian Schatz (ASV Hirschzell), Karin Weber (FC Hofstetten), Michael Sting (TSV Bertoldshofen) und Lukas Schregle (1. FC Biessenhofen-Ebenhofen) freuen, die alle dort vertreten sind. Ein ganz besonderes Highlight ist die Nachricht, dass Elias Wörz (TSV Friesenried) an der Spitze der Ostallgäuer Schiedsrichter steht und auch in der Regionalliga 2026/27 sein Können unter Beweis stellen wird. Das zeigt, dass die Schiedsrichter hier im Ostallgäu nicht nur für Fairness auf dem Platz sorgen, sondern auch über viel Talent verfügen.

Ein Blick auf die Aufsteiger und Ehrungen

Die Aufstiege setzen sich fort: Elias Kennerknecht (TSV Obergünzburg) hat den Sprung in die Bezirksliga geschafft, während Lukas Dimdik (FC Füssen) in die Landesliga aufsteigt. Und auch Isabel Schatz (ASV Hirschzell) kann sich freuen – sie wird Schiedsrichterassistentin für die 2. Frauen-Bundesliga und steigt ebenfalls in die Landesliga auf. Es ist einfach großartig zu sehen, wie die Schiedsrichter aus der Region in den verschiedenen Ligen gefordert werden und dabei auch noch Anerkennung finden!

Ein ganz besonderer Moment in der Schiedsrichterwelt war die Auszeichnung von Monika Mayer. Sie wurde vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) als Landessiegerin im Rahmen der Aktion „Danke Schiri“ geehrt – und das während einer spannenden Zweitligapartie zwischen dem 1. FC Nürnberg und Eintracht Braunschweig. Mit über 40 Jahren Erfahrung und rund 400 geleiteten Spielen hat sie viel erlebt. Ihre Karriere begann nach einer Verletzung, die sie zwang, ihre aktive Spielerzeit zu beenden. So hat sie nicht nur die Spiele geleitet, sondern auch die Schiedsrichtergruppe organisiert und deren Training geleitet. Ihr Engagement ist bemerkenswert!

Die Herausforderungen der Schiedsrichterinnen

Monika Mayer spricht auch offen über die Herausforderungen, mit denen Schiedsrichterinnen konfrontiert sind. Die Anfeindungen auf dem Platz und der Druck, die sie aushalten müssen, sind nicht einfach. Letztendlich hat sie jedoch immer die Bedeutung von Kameradschaft und Unterstützung in der Schiedsrichtergemeinschaft betont. Sie hat sogar Erinnerungen an das Tragen einer Fahne beim Champions-League Finale 1997 in München, ein Erlebnis, das sicher unvergesslich bleibt.

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Die Situation für Schiedsrichterinnen bleibt jedoch angespannt. Bei den Frauen-Europameisterschaften 2023 in der Schweiz und der Weltmeisterschaft 2023 in Australien und Neuseeland gab es keine deutsche Schiedsrichterin. Bibiana Steinhaus-Webb, die erste Schiedsrichterin im deutschen Männer-Profifußball, fordert mehr Unterstützung und bessere Ressourcen für Frauen im Schiedsrichterwesen. Es ist erschreckend, dass der Frauenanteil unter den über 60.000 aktiven Schiedsrichtern nur 4,5% beträgt. Da müssen wir gemeinsam anpacken, um den Nachwuchs zu fördern und die Sichtbarkeit zu erhöhen!

In einer Zeit, in der Sexismus und Anfeindungen leider immer noch an der Tagesordnung sind, ist es wichtig, dass wir die Stimmen der Schiedsrichterinnen hören und unterstützen. Fabienne Michel, eine Schiedsrichterin in der dritten Liga, hat ihre Erfahrungen geteilt und sich für mehr positive Berichterstattung über Schiedsrichterinnen ausgesprochen. Es braucht Mut, um in dieser Branche weiterzumachen, und es ist ermutigend zu sehen, dass viele sich nicht entmutigen lassen. Der Weg ist noch lang, aber die ersten Schritte sind gemacht. Und wer weiß, vielleicht sehen wir schon bald mehr Frauen an der Pfeife auf den großen Bühnen des Fußballs!

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