Radmarathon Tannheim/Tirol: Ein episches Abenteuer durch die Alpen
Es ist der 11. Juli 2026 – ein Tag, der für viele Radfahrer:innen im Oberallgäu einen besonderen Stellenwert hat. Der 16. Radmarathon Tannheim/Tirol startet heute und zieht mit einer Strecke von 214 Kilometern und 3500 Höhenmetern die Sportbegeisterten in seinen Bann. Die Route führt durch die atemberaubenden Landschaften des Oberallgäus und des Bregenzerwaldes, vorbei an malerischen Dörfern und herausfordernden Anstiegen. Ein wahrer Genuss für die Sinne!
Unter den 1800 Teilnehmer:innen ist auch Fritz Hampel vom LT TuS Lonnig. Mit einer Startrunde von 24:03 Minuten und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 19,9 km/h geht es für ihn auf die Reise. Die Etappen sind anspruchsvoll, und bereits bei Kontrollpunkt 1 in Altmummen ist klar, dass es um jeden einzelnen Pedaltritt geht. Seine Gesamtzeit von 10:58:12 Stunden bringt ihn auf Platz 519 in der Altersklasse M70 und Platz 1474 im Gesamtfeld der Männer. „Die größte Herausforderung bisher“, so sein Kommentar nach dem Rennen. Man kann die Erschöpfung und den Stolz förmlich spüren, wenn man die Strecke hinter sich gebracht hat.
Ein Blick in die Vergangenheit
Der Radmarathon hat eine lange Tradition. In den letzten Jahren haben sich die Zeiten der Erstplatzierten kontinuierlich verbessert. So erzielte Julia Schallau im Jahr 2024 eine beeindruckende Zeit von 6:25:03 Stunden. Auch die Frauenquote ist bemerkenswert: Im Jahr 2026 machen 10 % der Teilnehmer:innen Frauen aus. Das spricht für die wachsende Begeisterung für den Radsport unter den Damen und die Möglichkeit, sich in einem solchen Wettbewerb zu beweisen. Die Ergebnisse der letzten Jahre zeigen, dass es nicht nur um die Geschwindigkeit, sondern auch um die Ausdauer und den unermüdlichen Willen geht, diese atemberaubende Strecke zu bewältigen.
Die Strecke selbst ist nicht nur ein Test für die Beine, sondern auch eine Herausforderung für den Geist. Die Höhenmeter, die sich der Radfahrer erkämpfen muss, sind nicht ohne. Auf den verschiedenen Kontrollpunkten wird die Kraft auf die Probe gestellt. Kontrollpunkt 2 am Riedbergpass zeigt, dass die ersten Anstiege schon ordentlich an den Kräften zehren. Mit einer Zeit von 1:58:54 Stunden und einer Geschwindigkeit von 12,5 km/h, merkt man, dass der Körper arbeitet – ganz schön hart!
Ein Teil der österreichischen Radmarathonserie
Dieser Radmarathon ist Teil einer größeren österreichischen Radmarathonserie, die im Juni mit verschiedenen Rennen startete. Die sportliche Phase ist in vollem Gange, und der Juli bringt noch weitere Herausforderungen mit sich, wie die Salzkammergut Trophy und die Thayarunde. Über 600 Rennradfahrer:innen nahmen an der Transalp teil, die mit 750 Kilometern und 17.000 Höhenmetern eine ganz eigene Liga darstellt. Es ist faszinierend zu sehen, wie viele Menschen sich für den Radsport begeistern und sich solchen Herausforderungen stellen.
Die Atmosphäre beim Radmarathon Tannheim/Tirol ist einzigartig. Die abwechslungsreiche Strecke, die spektakulären Ausblicke und die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zu messen, schaffen eine besondere Stimmung. Man spürt den Schweiß auf der Stirn, die Erschöpfung in den Beinen und gleichzeitig die Freude, einen Teil dieser sportlichen Gemeinschaft zu sein. Ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt und vielleicht auch die nächsten Herausforderungen mit sich bringt.
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