Es gibt etwas Aufregendes in der Luft! Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn (WKO) hat seine Pläne für die neue Ulmer Spielzeit vorgestellt, und das lässt das Herz eines jeden Musikliebhabers höherschlagen. Katrin Kirsch, die Intendantin des WKO, hat sich mit einem leidenschaftlichen Aufruf an die Öffentlichkeit gewandt: Es ist skandalös, dass viele talentierte Komponistinnen der Vergangenheit oft im Schatten stehen. Die kommende Spielzeit am 25. September 2026 wird das ändern – mit einem klaren Fokus auf Frauen in der Musik.
Die Akustik des Kornhauses, ein ganz besonderer Ort, wird die Klänge der Komponistinnen und Solistinnen eindrucksvoll zur Geltung bringen. Die fünf Konzerte im Abo sind nicht nur ein Erlebnis für die Ohren, sondern auch für die Seele. Wer jedoch nicht gleich ein ganzes Abo möchte, kann die Konzerte auch einzeln genießen. Und für die jüngeren Zuhörer unter 30 Jahren gibt es ein YoungAbo für schmale 30 Euro. Zudem sind die Einzeltickets für diese Altersgruppe vergünstigt. Ein tolles Angebot, oder?
Ein Blick auf das Programm
Der Auftakt am 25. September 2026 verspricht gleich mehrere Highlights. Risto Joost, der Chefdirigent des WKO, wird die Uraufführung eines Werkes von Agnes Ida Pettersen dirigieren – ein Moment, der in die Geschichtsbücher eingehen könnte! Und nicht zu vergessen: „Sound and Fury“ von Anna Clyne wird ebenfalls zu hören sein. Am 20. November 2026 wird der 16-jährige Pianist Justus Eichhorn mit seinem eigenen Werk „Prelude“ für Kammerorchester die Bühne betreten. Wie spannend!
Das Weihnachtskonzert am 17. Dezember 2026 bietet eine barocke italienische Trompeten-Klangfülle, und das mit den Solisten Selina Ott und Gábor Boldoczki – da wird das Herz eines jeden Klassik-Liebhabers höher schlagen. Im Februar 2027 steht dann Felix Mendelssohn-Bartholdy im Mittelpunkt, zusammen mit der talentierten Geigerin Veronika Eberle. Und am 22. April 2027 wird es beim Konzert „Old, New and Spicy“ richtig bunt: Jeroen Berwaerts wird Bach und Jacques Brel präsentieren. Ein Fest für die Sinne!
Ein besonderes Finale
Das Saisonfinale am 19. Juni 2026 wird von Risto Joost geleitet und hat Brahms‘ 2. Sinfonie sowie Louise Farrencs Es-Dur-Ouvertüre im Gepäck. Das wird ein krönender Abschluss! Als Sahnehäubchen wird Pascal Schumacher sein Können am Vibraphon zeigen und Klassik mit Elektronik kombinieren. Das letzte Konzert wird zudem das Werk „Pischop“ der schwedischen Komponistin Britta Bysröm beinhalten. Und Chansons von Jacques Brel? Einfach genial!
Ein weiterer Höhepunkt der letzten Spielzeit war das erste Schülerkonzert in Ulm, das die jungen Zuhörer zum Staunen brachte. Solche Initiativen sind wichtig, um die nächste Generation für die klassische Musik zu begeistern. Mit der neuen Spielzeit geht das WKO einen weiteren Schritt in die richtige Richtung und zeigt, dass Musik für alle da ist.
Die Vorfreude auf die Konzerte im Kornhaus, die ein Stück weit die Brücke zwischen Tradition und Moderne schlagen, ist riesig. Wenn das WKO mit seinen talentierten Künstlerinnen und Künstlern die Bühne betritt, wird es nicht nur um die Musik gehen, sondern auch um das Aufbrechen von alten Mustern und das Feiern neuer Klänge. Also, auf in die neue Spielzeit – die Musik ruft!