Heute ist der 26.05.2026 und während die Sonne über Kronach aufgeht, bringt der Tag eine Mischung aus erfreulichen und besorgniserregenden Nachrichten. Manchmal könnte man meinen, die Welt steht Kopf. Da gibt es den dramatischen Mountainbike-Unfall im Pinzgau, bei dem ein 18-jähriger Franke sein Leben verlor. Das ist ein harter Schlag für die Region und zeigt einmal mehr, wie gefährlich diese Sportart sein kann, auch wenn sie so viel Freude bereitet. Mountainbiken ist in Deutschland populär – rund 4,2 Millionen Menschen sind leidenschaftliche Biker, und das nicht ohne Grund!
Aber nicht nur das: Auch in der Coburger Innenstadt gab es kürzlich einen Säure-Anschlag auf ein Denkmal, und die Feuerwehr musste wegen Knallen und dichtem Rauch im Großeinsatz sein. Solche Vorfälle machen nachdenklich und schüren Ängste. Und dann ist da die 13-jährige Shanaya aus Wilhelmsthal, die vermisst wurde, aber glücklicherweise unverletzt aufgefunden werden konnte. Das ist ein Lichtblick inmitten all der schlechten Nachrichten.
ADAC erhöht Mitgliedsbeiträge
Nicht zu vergessen: Die ADAC-Mitglieder sollten sich auf eine Beitragserhöhung einstellen. Ab dem 1. Januar 2027 wird der Jahresbeitrag zwischen 10 und 35 Euro steigen, je nach Mitgliedschaft. Das ist die erste Erhöhung seit sechs Jahren. Die Gründe dafür sind nicht überraschend – die gestiegenen Kosten für Energie, Personal und Werkstattleistungen. Im vergangenen Jahr hat der ADAC einen Verlust von 17 Millionen Euro verzeichnet, und die Lebenshaltungskosten sind seit der letzten Erhöhung 2020 um 24,4 Prozent gestiegen. Das kann einen schon ganz schön zusetzen.
Die Mitgliederzahl hingegen erlebt ein Hoch: 490.000 Neueintritte im vergangenen Jahr bedeuten einen Rekord von insgesamt 22,7 Millionen Mitgliedern. ADAC-Präsident Christian Reinicke betont, dass trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen keine Abstriche an der Qualität gemacht werden sollen. Das ist beruhigend, denn die Hilfe wird in Deutschland durchschnittlich alle neun Sekunden in Anspruch genommen – das sind über 3,7 Millionen Mal. Man fragt sich, wie viele von diesen Einsätzen vielleicht nach einem Mountainbike-Unfall waren.
Mountainbiken in Deutschland
Interessanterweise ist der Trend zum Mountainbiken zwar vorhanden, aber die Mitglieder des Deutschen Alpenvereins, die aktiv Mountainbike fahren, sind rückläufig. Vielleicht sind die E-Bikes der Grund? 2023 wurden in Deutschland 2,1 Millionen E-Bikes verkauft – das ist eine enorme Zahl! Fast 189.000 DAV-Mitglieder nutzten 2022 E-Bikes, im Vergleich zu nur 74.000 im Jahr 2017. Diese Unterstützung beim Treten macht das Fahren für viele zugänglicher, aber auch gefährlicher, wenn man sich die Unfälle ansieht.
Die Mehrheit der Mountainbiker startet ihre Touren direkt von zu Hause, was umweltfreundlich ist. Das ist doch ein schöner Gedanke. Aber das bedeutet auch, dass viele Biker gar nicht weit reisen, um ihre Leidenschaft auszuleben. Und mit der Singletrail-Skala kann man die Strecken gut einschätzen – von leicht bis schwer. Die richtige Vorbereitung ist alles, um sicher unterwegs zu sein.
Umweltschutz ist ein großes Thema beim Mountainbiken. Die Empfehlungen des DAV für naturverträgliches Fahren sind wichtig, denn wir wollen die Natur ja nicht schädigen. Schließlich geht es nicht nur um den Nervenkitzel, sondern auch um den Respekt vor der Umgebung.
Wie geht es weiter? Das bleibt abzuwarten. Die Entwicklungen im Bereich Mountainbiken und die Herausforderungen, die der ADAC bewältigen muss, sind spannend. Aber eines ist sicher: Egal ob auf dem Mountainbike oder im Alltag – wir müssen achtsam und verantwortungsbewusst handeln.