Naturgärten und Mühlen: Kronach blüht auf und verbindet Vergangenheit mit Zukunft
Heute ist der 14.06.2026 und im malerischen Kronach gibt es Neuigkeiten, die das Herz eines jeden Gartenliebhabers höher schlagen lassen! Gartenbesitzer in Franken haben die Möglichkeit, ihren grünen Rückzugsort über das Programm „Bayern blüht – Naturgarten“ zertifizieren zu lassen. Was für eine tolle Initiative, oder? Die Teilnahme ist an einige Voraussetzungen gebunden: Es wird auf Gift und Chemie verzichtet, heimische Pflanzen kommen zum Einsatz, und auch wilde Ecken, Totholz sowie artenreiche Wiesen sind erwünscht. Das klingt nach einem Paradies für Insekten und andere Gartenbewohner!
Die Anmeldung erfolgt über den örtlichen Kreisverband für Gartenbau und Landespflege. Und das Beste? Nach der Anmeldung wird der Garten von Fachberatern begutachtet. Wer genügend Pluspunkte sammeln kann, erhält eine Plakette, die den Garten als Ökoparadies kennzeichnet. Ein schönes Beispiel dafür sind Vanessa Felber-Eschenfelder und ihr Mann Marcel aus Bischberg, die sich aktiv an der Zertifizierung beteiligen. Ein persönliches Engagement, das sich in der Region positiv auswirkt!
Ein Stück Geschichte: Die Effeltermühle
Doch nicht nur die Gärten stehen im Fokus, auch die Vergangenheit unserer Region wird lebendig gehalten. Die Effeltermühle im Landkreis Kronach, die stolze 500 Jahre alt ist, stand 2025 zum Verkauf, da die hohen Unterhaltskosten viele potenzielle Käufer abschreckten. Aber wie das Leben so spielt, schlossen sich die Bürger der Region zusammen und gründeten eine Genossenschaft, um die Mühle zu kaufen und sie aufwendig zu renovieren. Mit Renovierungskosten von 1,5 Millionen Euro, die durch Fördergelder finanziert wurden, verfolgen sie das Ziel, dieses Baudenkmal wieder zum Leben zu erwecken. Ein Ort für Gemeinschaft, Bildung und Naturerleben – das klingt nach einer Win-win-Situation!
Und während sich die Bürger um die historische Mühle kümmern, sorgen die Naturgärten für frische Luft und eine lebendige Vielfalt von Lebensräumen. Ein Naturgarten ist nicht nur ein Ort der Erholung, er verlangt auch Pflege und ein bewusstes Gestalten im Einklang mit der Natur. Die Kriterien von „Bayern blüht – Naturgarten“ bieten dabei einen wertvollen Leitfaden für die Gartenbesitzer. Wer sich für die Zertifizierung entscheidet, kann ebenfalls eine Gartenplakette erhalten. Die Zertifizierung erfolgt durch den Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V., wobei auch Mitglieder von Obst- und Gartenbauvereinen sich direkt anmelden können.
Ein bisschen Bürokratie, aber das Ergebnis zählt!
Für die Nicht-Mitglieder gibt es allerdings eine kleine Hürde: Nach erfolgreicher Zertifizierung erhalten sie eine Rechnung von 80 € als Schutzgebühr. Ja, auch hier zeigt sich, dass ein bisschen Bürokratie dazu gehört, aber das Ergebnis – eine blühende, artenreiche Oase – ist die Mühe allemal wert! Die Bayerische Gartenakademie kümmert sich um die Kriterien und die Qualifizierung der Zertifizierer, die eine wichtige Rolle im Prozess spielen. Diese qualifizierten Experten beraten die Gartenbesitzer und führen die Zertifizierung durch. Die Freude an der Natur und der Gemeinschaft steht dabei stets im Vordergrund.
Und während das Programm „Schwaben + Altbayern“ regionale Ereignisse in Schwaben, Oberpfalz, Oberbayern und Niederbayern beleuchtet und von Eva Mayer und Eva Walig moderiert wird, bleibt die Begeisterung für Naturgärten und den Erhalt unserer Kulturlandschaft ungebrochen. Ein Hoch auf die Gärten und die Bürger, die sich für eine lebendige Zukunft starkmachen!
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