Heute ist der 25. Mai 2026 und in Deutschland brodelt es – vor allem in der politischen Landschaft. Zahlreiche Veranstaltungen gegen den Rechtsextremismus sind in den kommenden Tagen und Wochen geplant. Das ist nicht nur wichtig, sondern auch nötig, denn der gesellschaftliche Zusammenhalt steht auf dem Spiel. Workshops, Proteste und Online-Events sollen das Bewusstsein für die Gefahren der AfD und ihrer Ideologien schärfen. Man könnte fast sagen, es ist eine Zeit des Aufbruchs, eine Zeit, in der sich die Zivilgesellschaft formiert, um für Werte wie Demokratie und Vielfalt einzutreten.

Die Veranstaltungen erstrecken sich über ganz Deutschland. In Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg sind die Menschen aufgefordert, sich zu versammeln und ihre Stimmen zu erheben. Am 7. Mai 2026 gibt es ein Online-Format mit dem Titel „Demokratie in Gefahr?!“, bei dem die Teilnehmenden auf die Bedrohungen durch rechtsextreme Hetze aufmerksam gemacht werden sollen. Es ist ein Zeichen, dass die Zivilgesellschaft nicht bereit ist, tatenlos zuzusehen.

Geplante Veranstaltungen im Detail

In Baden-Württemberg wird beispielsweise am 1. Mai in Tübingen ein offenes Plenum unter dem Motto „AfD-Verbot Jetzt“ stattfinden. Weitere Termine sind in Heidelberg, Aalen und Freiburg angesetzt, während in Bayern die Mahnwache „AfD-Verbot Jetzt“ in Erlangen am gleichen Tag um 15:00 Uhr beginnt. München wird ebenfalls nicht stillhalten und lädt am 2. Mai zu einer Mahnwache der Omas Gegen Rechts ein – ein eindrucksvolles Bild, wenn Generationen zusammenstehen, um gegen Hass und Intoleranz einzutreten.

Berlin, die Hauptstadt, wird am 3. Mai am Bebelplatz mit „Nächster Halt: Sonntag!“ auf die Straße gehen. Hier zeigt sich der kreative Umgang der Protestierenden mit der Thematik – und auch, dass der Widerstand Spaß machen kann! Die anderen Bundesländer, wie Brandenburg, Bremen, Hamburg und Hessen, werden mit ihren eigenen Veranstaltungen nicht nachstehen. In Gelnhausen beispielsweise findet am 4. Mai eine Mahnwache für Demokratie statt, und das ist nur eine von vielen Aktionen, die die unterschiedlichsten Gruppen ins Leben gerufen haben.

Die AfD im Fokus

Doch was treibt diese Menschen auf die Straße? Ein Blick auf die AfD zeigt die Dringlichkeit der Proteste. Matthias Quent, ein Experte für Rechtsextremismus, hat die Partei als „gesichert rechtsextremistisch“ eingestuft. Diese Einschätzung ist nicht neu, denn bereits frühere Gutachten in mehreren Bundesländern kamen zu ähnlichen Ergebnissen. Die AfD verletzt nicht nur das Menschenwürdeprinzip, sondern auch das Prinzip der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Völkischer Nationalismus ist ein zentrales Element ihrer Ideologie, und die Leugnung des Klimawandels steht im Widerspruch zu den Zielen des Grundgesetzes. Das ist nicht nur besorgniserregend, sondern weckt auch Ängste in der Gesellschaft – insbesondere bei Migranten, die befürchten, dass die AfD an Macht gewinnen könnte.

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Die Gefahr, die von der AfD ausgeht, ist nicht zu unterschätzen. Quent bezeichnet sie als größte Gefahr für die Demokratie und den inneren Frieden in Deutschland. Die Radikalisierung von Menschen, die ursprünglich aus Protest zur AfD kamen, ist ein alarmierendes Zeichen. Diese Entwicklungen zeigen, dass es an der Zeit ist, aktiv zu werden und sich für eine offene Gesellschaft einzusetzen.

Rechtsextremismus als gesamtgesellschaftliches Problem

Rechtsextremismus stellt eine fortlaufende Gefahr für die Demokratie dar. Die aktuellen gesellschaftlichen Gelegenheitsstrukturen, wie demografische Veränderungen und sozio-ökonomische Krisen, begünstigen das Aufkommen rechtsextremer Ideologien. Die Normalisierung dieser Ideologien geschieht nicht nur durch die AfD, sondern auch durch informelle Gruppen und Subkulturen, die sich immer wieder neu formieren und ihre Strukturen anpassen.

Die anstehenden Veranstaltungen sind also nicht nur ein Ausdruck der Zivilgesellschaft, sondern auch ein Zeichen des Widerstands gegen eine sich ausbreitende Ideologie. Wenn die Menschen zusammenkommen, um für Demokratie, Vielfalt und Menschenwürde einzutreten, dann ist das ein Hoffnungszeichen, dass sich das Blatt wenden kann. Man kann nur hoffen, dass diese Stimmen laut genug sind, um gegen die immer lauter werdenden Töne des Rechtsextremismus anzukämpfen.