Heute ist der 10.07.2026 und in Kempten (Allgäu) stehen die Dinge etwas Kopf. Die Allgäuer Supermarkt-Kette Feneberg sorgt für Aufregung, nachdem Rewe und die LEH Allgäu GmbH als Investoren eingestiegen sind. Man fragt sich, was das für die Zukunft der beliebten Feneberg-Tankstellen bedeutet, die an acht Standorten im Allgäu stehen. Die Diskussion dreht sich um die zukünftigen Filialnamen und die eigene Marke ‚Von Hier‘. Was wird aus den Tankstellen? Werden sie weiter so günstig bleiben?

Feneberg hat jedoch klargestellt, dass alle Tankstellen fortgeführt werden. Das ist schon mal ein kleiner Lichtblick inmitten der Unsicherheit! Die neuen Investoren, Rewe und LEH Allgäu GmbH, werden die Tankstellen nicht betreiben. Stattdessen wird ein Mineralölunternehmen die Geschäfte übernehmen, welches jedoch noch nicht feststeht. Die Entscheidung darüber fällt in einem separaten Bieterprozess. Spannend bleibt die Frage: Welches Unternehmen wird das Rennen machen?

Günstige Preise und die Zukunft der Tankstellen

Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass Feneberg-Tankstellen häufig günstigere Preise anbieten als die großen Marken wie Aral, Shell oder Esso. Zum Beispiel standen am 10. Juli Diesel bei 2,01 Euro pro Liter, Super E5 bei 2,08 Euro und Super E10 bei 2,02 Euro an der Tankstelle in Kempten. Das zieht nicht nur die Einheimischen an, sondern auch Reisende, die auf der Suche nach einem Schnäppchen sind!

Doch wie sieht die allgemeine Lage im deutschen Tankstellenmarkt aus? Der Bundesverband Freier Tankstellen (bft) hat kürzlich eine Branchenstudie veröffentlicht, die interessante Einblicke bietet. Wusstet ihr, dass der Tankstellenbestand in Deutschland 1970 mit über 46.000 Tankstellen seinen Höchststand erreichte? Seitdem hat sich viel verändert. Die Anzahl der Straßen-Tankstellen zeigt seit 2017 nur geringe jährliche Schwankungen, was auf einen tiefgreifenden Strukturwandel hinweist.

Herausforderungen für die Branche

Die Endverbraucherpreise für Kraftstoffe setzen sich nicht nur aus Produktpreisen zusammen, sondern auch aus Steuern und Abgaben. Kein Wunder, dass viele Autofahrer auf die Preise achten! Interessanterweise hat die Corona-Pandemie das Mobilitätsverhalten nachhaltig beeinflusst, obwohl rund 96 Prozent der Pkw weiterhin mit konventionellen Antrieben fahren. Trotz dieser Entwicklung bleiben die freien Tankstellen wichtig für die Versorgung. Die Branche sieht sich allerdings großen Herausforderungen gegenüber, da das Kerngeschäft auf dem Vertrieb fossiler Kraftstoffe basiert. Die Rahmenbedingungen werden von globalen, europäischen und nationalen Faktoren beeinflusst – und das ist nicht einfach!

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Wie sich all diese Entwicklungen auf die Feneberg-Tankstellen auswirken werden, bleibt abzuwarten. Eines ist sicher: Die Menschen im Allgäu sind gespannt, welche Richtung die Dinge nehmen werden und ob die Tradition der günstigen Preise erhalten bleibt. Wer weiß, vielleicht wird die Region bald zum Schauplatz eines neuen Wettbewerbs im Tankstellenmarkt!

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