In Unterammergau hat sich einiges getan! In der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats wurde Anton Speer junior einstimmig zum Zweiten Bürgermeister gewählt – das ist nicht nur ein Grund zur Freude für ihn, sondern auch für die gesamte Gemeinde. Mit einem klaren Ergebnis von 13:0 wurde der neue Vize-Bürgermeister gewählt, und Bürgermeister Michael Buchwieser ließ es sich nicht nehmen, Speer und die vier neuen Gemeinderäte zu gratulieren. Das sind Kilian Angerer, Sonja Ewald, Fabian Strobl (alle von der Wählergemeinschaft FUZ) und Wolfgang Bernhard (FWU). Nach der Gratulation nahm Buchwieser den Amtseid der neuen Mitglieder ab – ein formeller, aber bedeutender Moment.
Die Sitzung war jedoch nicht nur eine Feier der Neuen. Es gab auch ernste Diskussionen. Die Besetzung der Ausschüsse und Beauftragten war ein zentrales Thema. Marianne Eckert und Josef Wiedemann wurden für die Seniorenangelegenheiten vorgeschlagen, doch kein wählbarer Kandidat war in Sicht – ein bisschen schade, wenn man bedenkt, wie wichtig diese Themen für die Gemeinde sind. Außerdem wurde das Sitzungsgeld thematisiert; es gab Vorschläge zur Erhöhung von 30 Euro auf 35 oder sogar 45 Euro. Letztlich stimmte die Mehrheit für die Erhöhung, während Gansler und Lindauer dagegen waren.
Der Ausblick auf die Kommunalwahl 2024
Ein weiterer spannender Punkt, der auf der Agenda steht, ist die Kandidatenliste der Wählergemeinschaft FUZ für die Kommunalwahl 2024. Diese wurde vor kurzem im Bergwachthaus vorgestellt, und es waren 35 Wahlberechtigte anwesend. Anton Speer junior wird erneut kandidieren, während einige seiner Ratskollegen auf eine weitere Amtszeit verzichten. Der Vorsitzende Anton Noll zeigt sich optimistisch, dass die Gemeinderatssitze weiterhin besetzt werden können. Das zeigt, dass die Wählergemeinschaft auf einem soliden Fundament steht!
Die Liste der Kandidierenden war bereits zu Beginn der Versammlung festgelegt. Alle Bewerber wurden persönlich vorgestellt und erhielten eine breite Zustimmung – das lässt auf einen hohen Zusammenhalt innerhalb der Gruppe schließen. Speer selbst hebt das gesellschaftliche Engagement und die infrastrukturellen Aufgaben hervor, die auf der Agenda stehen. Wichtige Themen wie die Stärkung des Dorfzentrums, die Verbesserung von Straßen und die Erweiterung der Betreuungseinrichtungen für Kinder stehen ganz oben auf der Liste. Auch der Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Einheimische wurde angesprochen – hier könnte ein Einheimischenmodell als Lösung dienen. Übrigens, der Preis für einen Quadratmeter Bauland liegt bei etwa 900 Euro, was die Diskussion über den Wohnraum noch dringlicher macht.
Ein Blick in die Zukunft
Im Gespräch war auch die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde und die Unterstützung der ansässigen Vereine. Digitalisierung und der Breitbandausbau sollen vorangetrieben werden – in einer zunehmend digitalen Welt ist das unerlässlich. Der Dorfladen, ein wichtiger Bestandteil der Gemeinde, wurde ebenfalls als bedeutend hervorgehoben. All diese Themen zeigen, dass die Wählergemeinschaft „FUZ“ mit Zuversicht auf die bevorstehenden Kommunalwahlen blickt und die Zukunft Unterammergaus aktiv mitgestalten möchte. Die Kandidatenliste ist umfassend und vielfältig, darunter Namen wie Veronika Wagner, Georg Hutter junior und viele mehr.
Der Wind der Veränderung weht durch Unterammergau, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln werden. Eines ist jedoch sicher: Die Gemeinde hat eine spannende Zeit vor sich!