Heute ist der 2.06.2026 und in Garmisch-Partenkirchen gibt es Neuigkeiten aus dem Rathaus. Daniel Schimmer, der neue Bürgermeister der Stadt und Mitglied der Freien Wähler, hat sich, wie es scheint, ein schickes Stück Technik ins Büro geholt: einen Elektro-Mercedes GLC 400 4Matic. Und das ist nicht einfach nur ein Auto – das Teil hat einen Gesamtwert von rund 76.000 Euro, und die Gemeinde least das gute Stück für etwa 1.100 Euro monatlich über drei Jahre. Ein ganz schöner Batzen Geld, könnte man sagen, und genau da sind die Bedenken der CSU aufgetaucht. Die Fraktion äußerte sich kritisch zu den hohen Kosten und fragte sich, ob es nicht günstigere Alternativen gäbe. Aber hey, Schimmer hat das ganz gut verteidigt!

Er betont die Wichtigkeit eines regionalen Partners und erwähnt einen Rabatt, den er für den Kauf ausgehandelt hat. Außerdem sieht er in dem Elektrofahrzeug ein zeitgemäßes Zeichen in Sachen Umweltfreundlichkeit. Ein Schritt in die richtige Richtung, könnte man meinen! Vor ihm nutzten die beiden Bürgermeisterinnen, Dr. Sigrid Meierhofer und Elisabeth Koch, keinen eigenen Dienstwagen, sondern bedienten sich an dem Fahrzeugpool der Gemeinde. Das hat man wohl auch in der Vergangenheit so gemacht – die männlichen Amtsinhaber hatten hingegen stets Dienstwagen, die von Verwaltungsmitarbeitern gefahren wurden.

Die Mobilität des Bürgermeisters

Schimmer ist ja auch kein unbeschriebenes Blatt. Zwischen Wahltag und seinem offiziellen Amtsantritt hat er bereits stolze 1.000 Kilometer mit seinem Privatwagen für die Gemeinde zurückgelegt. Da kann man schon verstehen, warum ein Dienstwagen notwendig erscheint. In der Gemeinde gibt es insgesamt sechs Dienstfahrzeuge, die häufig genutzt werden; darunter sind ein Dacia Spring, ein Suzuki-Jeep, ein Toyota Yaris, ein BMW, ein VW T-Cross und ein Dacia Duster. Man könnte also sagen, dass der Bürgermeister in guter Gesellschaft ist!

Robert Allmann, der Fraktionssprecher der Freien Wähler, unterstützt Schimmer und hebt hervor, wie wichtig ein ordentliches Fahrzeug für die Mobilität des Bürgermeisters ist. Schließlich will man ja auch als Repräsentant der Gemeinde mobil sein. Lustigerweise fährt der Landrat Anton Speer in einem BMW, während Murnaus Bürgermeister Rolf Beuting auf einen Dienstwagen verzichtet. Stattdessen setzt er auf das gemeindliche E-Auto oder ein E-Bike. Ein ganz schöner Kontrast, oder? Vielleicht wird das ja ein Trend – weniger Autos und mehr umweltfreundliche Mobilität!