Heute ist der 21.04.2026 und in Fürstenfeldbruck gibt es spannende Neuigkeiten! Die Deutsche Post hat sich entschieden, einen neuen Zustellstützpunkt in der Hasenheide zu errichten. Der alte Standort am Bahnhof wird bald der Vergangenheit angehören, während die Pläne für den neuen Standort an der Fraunhoferstraße, direkt neben Trinks, bereits in vollem Gange sind.
Der neue Zustellstützpunkt wird in einer großzügigen Halle mit einer Fläche von 2500 Quadratmetern untergebracht sein, ergänzt durch Stellplätze und weitere Nebenanlagen. Der Planungs- und Bauausschuss hat das Vorhaben bereits positiv bewertet und eine Entscheidung des Stadtrats steht am kommenden Dienstag an. Im Herbst 2024 nahm die Deutsche Post erstmals Kontakt zur Stadt auf und die Resonanz war durchweg erfreulich. Grundstücke wurden bereits erworben, allerdings gehören noch zwei Teilstücke der Stadt.
Umweltfreundliche Maßnahmen im Fokus
Ein wichtiger Aspekt des Bauvorhabens sind die geplanten umweltfreundlichen Maßnahmen. Dazu zählen Fassaden- und Dachbegrünung sowie die Installation von Photovoltaikanlagen. Diese Initiativen sollen nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch ein Zeichen für nachhaltiges Wirtschaften setzen. Bodengutachten und hydrogeologische Untersuchungen wurden bereits durchgeführt, um sicherzustellen, dass das Bauvorhaben auf einem soliden Fundament steht. Dazu wurden öffentliche Träger in einem Scoping-Termin einbezogen, was zeigt, dass Transparenz und Zusammenarbeit großgeschrieben werden.
Allerdings gab es auch einige Diskussionen im Ausschuss. Fragen zu Altlasten und Ausgleichsflächen wurden angesprochen, insbesondere da sich im Baugebiet eine alte Deponie befindet. Um den Herausforderungen zu begegnen, wird das Gebäude hoch positioniert und die Versickerungsanlage in unbelastetem Boden angelegt. Dies soll helfen, mögliche Risiken zu minimieren.
Verkehrsaufkommen und weitere Bedenken
Die Grünen haben Bedenken bezüglich des Verkehrsaufkommens durch den Lkw-Verkehr geäußert. Um dem entgegenzuwirken, hat die Post Schallschutz- und Verkehrsgutachten erstellt, die die Auswirkungen des neuen Standorts auf den Verkehr analysieren. Die Diskussionen im Ausschuss waren relativ gering und der Ausschuss empfiehlt dem Stadtrat, den Bebauungsplan in Auftrag zu geben, wobei es nur eine Gegenstimme gab.
Zusätzlich werden zwei Behörden des Freistaats ebenfalls in der Hasenheide untergebracht, was die Bedeutung des Standorts weiter unterstreicht. Die Gemeinde zeigt sich insgesamt optimistisch und sieht in diesem Projekt eine Chance für die lokale Wirtschaft und die Schaffung von Arbeitsplätzen.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Pläne für den neuen Zustellstützpunkt in Fürstenfeldbruck vielversprechend sind und sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigen. Die Stadt steht vor einer spannenden Entwicklung, die nicht nur die Logistik in der Region verbessert, sondern auch umweltfreundliche Standards setzt.