Seilerbrücklwiesen: Ein neues Wohnparadies für Freising entsteht
Heute ist der 13.07.2026 und in Freising tut sich was! Das Baugebiet „Seilerbrücklwiesen“ erstreckt sich über stolze 24.000 Quadratmeter und wird das Wohngefühl in dieser charmanten Stadt nachhaltig verändern. Mit 140 geplanten Wohneinheiten, die Platz für etwa 440 Menschen bieten, ist der Bedarf an Wohnraum hier offensichtlich. Wer jetzt denkt, dass das alles noch in der Zukunft liegt, irrt sich gewaltig: Der erste Bauabschnitt ist bereits in vollem Gange, mit 10 Stadthäusern und 28 Wohnungen, die auch eine Tiefgarage umfassen.
Ein kleiner Lichtblick: 40% der Wohnungen sind schon verkauft, bevor der Bau überhaupt begonnen hat. Das spricht für die Beliebtheit dieses neuen Projekts! Die Bebauung grenzt im Osten an die malerischen Isarauen und den regionalen Grünzug, was für eine schöne Umgebung sorgt. Allerdings gibt es auch eine Schattenseite – die hohen Wälle zur Lärmminderung von der Münchner Straße können Fluglärm nicht vollständig ausschließen. Trotz dieser Herausforderungen ist die gute Anbindung an Freising und den Bahnhof, sowie die Nähe zum Einkaufszentrum Schlüterhallen, ein echter Pluspunkt.
Nachhaltigkeit im Fokus
Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts ist für den Winter 2027 geplant. Und das ist erst der Anfang! Das Gesamtprojekt wird in vier Bauabschnitten realisiert. Wilma Immobilien, die das Grundstück 2021 erworben haben, plant bereits den zweiten Bauabschnitt mit 37 weiteren Wohneinheiten. Hierbei wird auf die Freisinger Kriterienkatalog zur Nachhaltigkeit geachtet. Das bedeutet Nahwärmeversorgung, energieeffizientes Bauen, Öko-Dämmstoffe und sogar Photovoltaik. Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein, oder?
Bürgermeisterin Monika Riesch hat bereits betont, wie wichtig bezahlbarer Wohnraum in Freising ist. Doch die Preise sind alles andere als niedrig. Die Stadthäuser beginnen bei über einer Million Euro, und die Quadratmeterpreise liegen zwischen 6500 und über 8000 Euro. Zum Vergleich: Neubauwohnungen in Freising kosten oft über 9500 Euro pro Quadratmeter. Die Vermarktung gestaltet sich aufgrund von schwacher Konjunktur, geopolitischen Unsicherheiten und steigenden Rohstoffpreisen als schwierig. Um dem entgegenzuwirken, plant Wilma für den zweiten Bauabschnitt kleinere Wohneinheiten. Ein kluger Schachzug, wie ich finde!
Das Konzept könnte also durchaus aufgehen, auch wenn die Herausforderungen nicht zu vernachlässigen sind. In einer Zeit, in der immer mehr Menschen nach bezahlbarem Wohnraum suchen, könnte dieses Bauprojekt in Freising ein Lichtblick sein. Freuen wir uns auf die nächsten Schritte und darauf, wie sich die „Seilerbrücklwiesen“ entwickeln werden – vielleicht wird es ja der neue Lieblingsplatz für viele!
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