Heute ist der 4.06.2026, und in Feldkirchen, einem kleinen Ort in der Nähe von Erding, hat sich etwas Großes getan. Der Ettenhuber-Betriebshof wurde erweitert und offiziell eröffnet. Was für ein Tag! Bei dieser Veranstaltung waren nicht nur die Geschäftsführer Ralf und Josef Ettenhuber anwesend, sondern auch Bernd Rosenbusch vom MVV und Landrat Christoph Göbel, um nur einige zu nennen. Der Bürgermeister Andreas Janson ließ es sich auch nicht nehmen, dabei zu sein und die Bedeutung des Unternehmens für die Gewerbesteuereinnahmen zu betonen. Das Ganze ist das Resultat von zwei Jahren Planung und einem Jahr Bauzeit – das ist schon eine Hausnummer!

Die Erweiterung hat mit einer Investitionssumme von rund 7 Millionen Euro ordentlich ins Geld gegangen. Davon wurden 1,5 Millionen Euro vom Freistaat gefördert. Und was hat man für das Geld bekommen? Ein Neubau, der sich sehen lassen kann! Im Keller stehen 42 Stellplätze für die Fahrerautos bereit, dazu Technik für Wärmepumpen und Waschmaschinen. Im Erdgeschoss gibt es Platz für 18 Busse unter Carports und 13 weitere Busstellplätze. Und das Beste? Oben sind Wohnungen für die Fahrer und Gemeinschaftsräume eingeplant. Ja, genau – das ist eine durchdachte Lösung für ein großes Problem, das viele in der Branche beschäftigt.

Der Mensch im Mittelpunkt

Das Ettenhuber-Busunternehmen, gegründet 1969 von Josef Ettenhuber, hat heute über 300 Mitarbeiter, darunter 250 Fahrer. Spannend: 85% der Fahrer haben keinen deutschen Pass. Sie stammen oft aus Ungarn, Kroatien oder Indien und haben ihre EU-Führerscheine beispielsweise in Malta oder Polen erworben. Das zeigt, wie international die Branche ist. Und, ganz ehrlich, die Suche nach Wohnungen für diese Fahrer ist ein echtes Problem. Oft begleitet Ettenhuber neue Fahrer zu Wohnungsbesichtigungen, um ihnen zu helfen. In dem Gewerbegebiet dürfen maximal zehn Fahrer fest angemeldet sein. Aber das Unternehmen plant, die Anzahl der Wohnungen auf 36 zu erweitern – da wird sich einiges tun!

Die Zeiten sind herausfordernd. Aktuell fahren 10 von 150 Bussen elektrisch, und bis 2026 sollen 6 weitere E-Busse hinzukommen. Außerdem stehen 60 neue Elektro-Busse im nächsten Jahr auf dem Einkaufszettel – Stückpreis: 600.000 Euro. Das ist eine Menge Holz! Wobei der jährliche Dieselbedarf bei 2,5 Millionen Litern liegt. Die Preiserhöhung durch die Iran-Krise hat den Preis um 60 Cent pro Liter in die Höhe schnellen lassen. Das tut weh, und das merkt jeder, der regelmäßig mit dem Bus fährt oder einen Tank aufstellen muss.

Der Fachkräftemangel – eine Herausforderung für die Zukunft

Und während sich Ettenhuber um neue Busse und Wohnungen kümmert, gibt es da noch das Thema Fachkräftemangel. Bis 2030 gehen rund 80.000 Beschäftigte aus der Babyboomer-Generation in den Ruhestand. Das betrifft nicht nur Ettenhuber, sondern die gesamte Mobilitätsbranche. Laut dem VDV fehlen bereits heute 20.000 Busfahrer in Deutschland – das ist ein echter Engpass! Rund 110.000 neue Beschäftigte müssen eingestellt werden, um die Lücke zu füllen. Und die Unternehmen planen, bis 2030 ihre Mitarbeiterzahl um 21% zu erhöhen. Das zeigt, wie wichtig es ist, das Interesse an Verkehrsberufen zu wecken und die Personalgewinnung zu unterstützen.

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Bei Ettenhuber wird bereits aktiv daran gearbeitet. Neue Fahrer durchlaufen einen Deutschtest und erhalten Unterstützung von erfahrenen Kollegen. Das ist nicht nur wichtig für die Integration, sondern auch für die Qualität des Service. Und dennoch – die Herausforderung bleibt. Die Altersstruktur ist besorgniserregend, der Durchschnitt im Fahrdienst liegt über 50 Jahre. Ein Umdenken ist gefragt, um die Mobilität der Zukunft zu sichern und gleichzeitig die Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen. Die nächsten Jahre werden entscheidend sein, und man darf gespannt sein, wie sich die Branche entwickeln wird!