Heute ist der 22.05.2026 und in Erding sorgt eine besorgniserregende Nachricht für Aufsehen. Ein 79-jähriger Mann aus Bayern wird intensivmedizinisch behandelt – und das aufgrund einer Bornavirus-Infektion. Was für eine dramatische Wendung! Die genauen Umstände, wie es zu dieser Infektion kam, sind jedoch noch unklar. Das Landesamt für Gesundheit (LGL) hat bereits gewarnt, dass dieses Virus hauptsächlich durch die Feldspitzmaus auf den Menschen übertragen wird. Ein weiterer Grund für die Bevölkerung, sich über die kleinen, pelzigen Nager Gedanken zu machen.
Amtsarzt Jürgen Dachl hat klargestellt, dass das Bornavirus nicht von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Ein kleiner Lichtblick! Das bedeutet, dass für die Allgemeinheit keine erhöhte Gefahr besteht – zumindest nicht durch direkten Kontakt mit einem infizierten Menschen. Die möglichen Infektionswege sind eher die Begegnungen mit Feldspitzmäusen oder deren Ausscheidungen. Das klingt nicht gerade appetitlich und lässt einen schon etwas frösteln.
Ein Blick auf die vergangenen Fälle
In den letzten Monaten gab es mehrere Fälle in Bayern, die die Aufmerksamkeit der Gesundheitsbehörden auf sich zogen. Anfang Mai wurde in Augsburg ein Fall registriert, gefolgt von einem weiteren Ende April im Raum Bad Wörishofen im Landkreis Unterallgäu. Und schon im März gab es einen Vorfall im Landkreis Erding. Das ist schon eine beunruhigende Ansammlung von Infektionen! Besonders tragisch war der Fall im Herbst 2025, als ein Mensch im Landkreis Tirschenreuth an den Folgen einer Borna-Infektion starb.
Der Fall in Viechtach, der vom Landratsamt Regen bestätigt wurde, ist ein weiteres Beispiel für die Seltenheit, aber auch die Gefährlichkeit dieser Erkrankung. Es gibt zwar keine Schutzimpfung gegen das Bornavirus, doch die Krankheit bleibt in der Bevölkerung weitgehend unbekannt. In den meisten Fällen endet die Infektion tödlich, typischerweise mit einer schweren Gehirnentzündung. Das lässt einen wirklich staunen, wenn man bedenkt, dass bundesweit jährlich weniger als zehn Fälle registriert werden, wobei der Großteil davon in Bayern auftritt.
Was bedeutet das für die Bevölkerung?
Die Bornavirus-Erkrankung mag selten sein, aber sie ist ernst zu nehmen. Die Tatsache, dass ein älterer Mensch nun auf der Intensivstation liegt, lässt die Alarmglocken läuten. Auch wenn die Übertragung nicht von Mensch zu Mensch erfolgt, bleibt das Unbehagen. Wer denkt schon gerne an die Möglichkeit, von einer Maus infiziert zu werden? Die Gesundheitsexperten raten daher zu Vorsicht beim Umgang mit Wildtieren und deren Lebensräumen.
Das Thema ist vielschichtig und wirft Fragen auf: Wie sicher sind wir, wenn es um die Übertragung von Krankheiten durch Tiere geht? Und was sollten wir über die Feldspitzmaus wissen? Diese kleinen Tiere sind nicht nur süß, sie können auch gefährliche Viren in sich tragen. Es bleibt zu hoffen, dass die Gesundheitssysteme in Bayern und darüber hinaus auf solche Gefahren vorbereitet sind und die Bevölkerung gut informiert wird.