Heute ist der 29.05.2026 und in der kleinen Stadt Eichstätt wird es ganz schön feierlich. Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) hat am Dies Academicus wieder einmal gezeigt, wie wichtig ihr die herausragenden Leistungen von Studierenden und Forschenden sind. Mit viel Herzblut wurden insgesamt elf Universitätspreise verliehen, die von den Vizepräsidenten Jens Hogreve und Klaus Meier überreicht wurden. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie viele kreative Köpfe und engagierte Geister hier zusammenkommen, um die Welt ein Stück weit besser zu machen.

Ein ganz besonderer Moment war die Auszeichnung von Daria Kohut, einer Studentin aus der Ukraine, die sich mit ihrer Arbeit über ein KI-gestütztes System zur akustischen Erkennung von Drohnen hervorgetan hat. Wow, wenn das mal nicht zukunftsweisend ist! Und auch Tabea Bruttel hat mit ihrer Masterarbeit über dramapädagogische Methoden zur Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitsfragen einen Preis gewonnen. Das zeigt, dass die Studierenden nicht nur auf die aktuellen Herausforderungen reagieren, sondern auch aktiv Lösungen mitgestalten wollen.

Preisträger, die begeistern

Christiane Hoth de Olano wurde für ihre Dissertation zur Medizingeschichte im Süden Chiles um 1900 ausgezeichnet – ein Thema, das man nicht alle Tage hört. Und Mariah Freitas Monteiro wurde für ihre Dissertation über den Pestizideinsatz in Brasilien mit dem Preis der Professor-Sutor-Stiftung für soziale und politische Ethik geehrt. Das sind alles Themen, die uns alle betreffen und die auf spannende Weise in den Fokus gerückt werden. Einfach klasse!

Auch Annkathrin Dilly hat mit ihrer Masterarbeit über das Sicherheitsgefühl von Frauen im öffentlichen Raum einen Preis gewonnen. Ein Thema, das in der heutigen Zeit mehr denn je von Bedeutung ist. Martina Grunenberg und Kerstin Dierolf haben mit ihren Dissertationen über zwischenmenschliche Konflikte und das Verständnis historischer Wörter ebenfalls beeindruckt. Klaus Viertbauer, der für seine Habilitationsschrift „Im Bann des Bösen“ geehrt wurde, hat sich in einem ebenso fesselnden wie komplexen Thema vertieft.

Doch nicht nur Einzelpersonen wurden geehrt. Das Modul „Geländepraktikum für Fortgeschrittene“ im Bachelorstudiengang Geographie erhielt den Preis der Liga-Bank-Stiftung für exzellente Lehre – ein klarer Beweis, dass die KU nicht nur auf Forschung, sondern auch auf die Ausbildung ihrer Studierenden Wert legt. Das Zentralinstitut für Lateinamerikastudien (ZILAS) wurde mit dem Maximilian-Bickhoff-Universitätsstiftungspreis ausgezeichnet, was die breite Palette an Themen und Disziplinen unterstreicht, die an dieser Universität bearbeitet werden.

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Forschung mit Weitblick

Ein weiteres Highlight war der Transferpreis der KU, der an ein DFG-Forschungsprojekt zur Ausgestaltung von Schuldenhilfen für finanzschwache Kommunen ging, geleitet von Simon Dudek und Andreas Kallert. Hier wird ganz klar deutlich, wie wichtig der Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis ist. Es geht darum, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten – und das auf eine ganz praktische Art und Weise.

Aber auch an anderen Universitäten wird fleißig gefeiert. An der Universität Münster beispielsweise wurden die Dissertationspreise 2023 unter der Leitung von Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels und den Prorektorinnen Prof. Dr. Maike Tietjens und Prof. Dr. Monika Stoll vergeben. Diese Preise sollen besondere Leistungen belohnen und Anreize für zukünftige Projekte schaffen. Und 2024 wird zum ersten Mal der Diversity-Preis verliehen – das zeigt, dass auch an anderen Hochschulen der Fokus zunehmend auf Gleichstellung und Diversität gelegt wird.

Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Landschaft der Wissenschaft und Forschung weiterentwickelt. Eichstätt und Münster – zwei Orte, die durch ihre Universitäten einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft leisten. Und das sind nur die kleinen Puzzlestücke in einem viel größeren Bild, das uns alle betrifft.