Stadttor in Eichstätt: Ein Kunstwerk, das Geschichte und Gegenwart vereint
In Eichstätt tut sich was – und das ist nicht nur ein weiteres malerisches Bild, das im Sommer die Altstadt ziert. Nein, hier entsteht ein ganz besonderes Kunstwerk, das die Stadt und ihre Geschichte in neuem Licht erstrahlen lassen wird. Das „Stadttor“, entworfen von den talentierten Kunststudentinnen Simone Neßlinger und Rebecca Erhardt der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, wird bald das Stadtbild bereichern. Wie aufregend ist das denn?!
Die Installation, die im Spätsommer 2023 aufgestellt werden soll, wird sich als imposantes Bauwerk von etwa 4 Metern Höhe und 3 Metern Breite präsentieren. Die Bauteile wurden bereits bei der Metallbaufirma Gerstner in Geislohe ausgeschnitten. Und der Standort? Direkt am Radweg an der Altmühl, mit einem atemberaubenden Blick auf die Willibaldsburg – ein Ort, der zum Verweilen einlädt.
Ein Blick auf die Inspiration
Der Entwurf des „Stadttors“ ist nicht nur eine kreative Idee, sondern auch eine Hommage an die barocken Häuserfassaden der Eichstätter Altstadt. Der obere Teil des Tores orientiert sich an einem Gebäude in der Pfahlstraße, während der untere Teil an einem Eingangsportal am Residenzplatz angelehnt ist. Verwendet werden 20 mm starke Cortenstahlplatten, die für ihre historische Bezüge und gleichzeitig zeitgenössische Anmutung bekannt sind – eine spannende Materialwahl!
Es ist auch interessant zu wissen, dass dieser Entwurf den ersten Platz im Wettbewerb „Ein Kunstwerk für Eichstätt“ belegt hat, an dem insgesamt 900 Stimmen abgegeben wurden. 430 davon gingen für das „Stadttor“ – das sagt doch einiges über die Begeisterung in der Bevölkerung aus!
Öffentliche Kunst und ihre Bedeutung
Öffentliche Kunst hat eine ganz besondere Rolle in unserer Gesellschaft. Sie ist nicht nur ein schöner Anblick für die Passanten, sondern auch ein Ausdruck der Geschichte und Kultur eines Ortes. In Deutschland wird Kunst am Bau oft von lokalen und nationalen Behörden, kulturellen Organisationen oder privaten Unternehmen gefördert. Das „Stadttor“ ist hier keine Ausnahme, denn die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit regionalen Handwerksbetrieben, Stadtvertretern und dem städtischen Bauhof.
Durch solche Projekte wird der öffentliche Raum nicht nur ästhetisch gestaltet, sondern auch die kreative Auseinandersetzung mit den Besonderheiten einer Stadt angeregt. Kunst im öffentlichen Raum – seien es Skulpturen, Wandbilder oder Installationen – bereichert unsere Umwelt und lässt uns innehalten. Man fragt sich oft: Was will uns der Künstler damit sagen? Und genau das ist die Absicht hinter dem „Stadttor“.
In Eichstätt wird bald ein neues Wahrzeichen stehen, das nicht nur die Schönheit der Stadt reflektiert, sondern auch die kreative Energie, die hier herrscht. Solche Projekte zeigen, wie Kunst und Gemeinschaft Hand in Hand gehen können. Und darauf kann die Stadt wirklich stolz sein!
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