In Poing, einem kleinen Ort im Landkreis Ebersberg, ist etwas ganz Neues entstanden: Das Hallenbad. Am 31. Januar 2026 wurde es feierlich eröffnet, und seitdem hat sich dort viel bewegt. Die ersten Monate waren ein voller Erfolg, mit 14 öffentlichen Badetagen, die allesamt samstags stattfanden. Was die Besucherzahlen angeht, so können wir von 1810 Schwimmern sprechen, die insgesamt 1746 Einzelkarten und 64 Zehnerkarten erstanden haben. Besonders beeindruckend: Am 14. März strömten 184 Menschen gleichzeitig ins Wasser. Ein Hoch auf die Schwimmfreude der Poinger!
Samstags von 9 bis 18 Uhr kann man das Hallenbad besuchen – ein wahres Vergnügen, auch wenn sonntags noch geschlossen bleibt. Der Grund dafür? Es hängt alles von der Verfügbarkeit ehrenamtlicher Rettungsschwimmer der Wasserwacht ab. Ein bisschen schade, aber man kann nicht alles haben, oder? Die Probleme am Kassenautomaten, die anfangs für Verwirrung sorgten, sind mittlerweile behoben. Jetzt funktioniert alles reibungslos – Kartenzahlung ist die Devise, und auch das Drehkreuz macht keinen Zicken. Also, alles bestens!
Ein neues Zuhause für Schwimmer und Vereine
Das Hallenbad ist nicht nur ein Ort für Freizeitspaß, sondern auch ein wichtiger Lernort für die Schulen in Poing. Der erste Bürgermeister Thomas Stark erinnerte bei der Eröffnung an den Bauablauf und die technischen Details des Schwimmbads. Die Schwimmfähigkeit sollte schließlich schon im Kindesalter erlernt werden, und das neue Bad bietet die perfekte Gelegenheit dazu. Es ist auch für lokale Vereine offen und fördert so das Gemeinschaftsgefühl. Schwimmen ist schließlich eine grundlegende Lebenskompetenz und bringt Menschen zusammen.
Ergänzend dazu gibt es einen Videobeitrag auf Poing LokalTV auf YouTube, in dem die Eröffnung des neuen Schulschwimmbads und der Mensa am 23. Januar 2016 thematisiert wird. Bei dieser Gelegenheit wurden auch Amtskollegen von Pliening, Kirchheim und Markt Schwaben sowie Vertreterinnen der Poinger Schulen und Baufirmen begrüßt. Ein ganz besonderes Ereignis! Die symbolische Schlüsselübergabe durch Architektin Anne Hueges und die herzlichen Worte von Landrat Robert Niedergesäß machen den Tag unvergesslich. Ein Segen von Poings katholischen Pfarrer Jasper Gülden war das i-Tüpfelchen auf dem Fest.
Schwimmen – ein Sport für alle
Schwimmen erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit und das nicht nur bei warmem Wetter. Bei kühlen Temperaturen zieht es die Menschen in die Hallenbäder – so auch in Poing. Eisbaden ist ein neuer Trend, der sich ausbreitet, auch wenn sich nur wenige in die kalten Gewässer trauen. Aber beim Schwimmen geht es nicht nur um den Spaß, sondern auch um Sicherheit. Die DLRG sorgt dafür, dass wir in Bädern, Seen und Meeresabschnitten gut geschützt sind. Immerhin gibt es jährlich viele Unfälle beim Baden in offenen Gewässern, und die Schwimmfähigkeit ist ein wichtiger Aspekt, den wir nicht vernachlässigen sollten.
Das Hallenbad in Poing ist also nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Gemeinschaft und der Sicherheit. Die Schwimmfreude wird hier großgeschrieben, und es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Besucherzahlen weiter entwickeln, besonders wenn sonntags vielleicht doch einmal geöffnet werden kann. Bis dahin heißt es: Auf ins kühle Nass!