Heute, am 13.06.2026, erstrahlt der Alte Speicher in Ebersberg im Glanz der Musik und des Ehrenamts. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie verlieh Kunstminister Markus Blume die Zelter- und Pro Musica-Plaketten sowie die Laienmusik-Ehrenamtsmedaillen. Ein Ereignis, das nicht nur die Herzen der Anwesenden berührt, sondern auch die lange Tradition und das ehrenamtliche Engagement in Bayern feiert.

Markus Blume hob in seiner Ansprache die immense Bedeutung von Musik in unserem Alltag hervor. Sie ist nicht nur eine Form der Kunst, sondern auch ein verbindendes Element, das Gemeinschaften stärkt und Menschen zusammenbringt. Die Zelter- und Pro Musica-Plaketten sind nicht einfach nur Auszeichnungen; sie stehen für stolze 800 Jahre Musikgeschichte und würdigen die unermüdliche Arbeit von Laienmusikensembles in Bayern. Bernd Sibler, Präsident des Bayerischen Musikrates, ergänzte, dass Chöre und Musikgruppen einen unschätzbaren kulturellen Wert in unserer Gesellschaft besitzen.

Ehrungen für herausragende Leistungen

Die Zelter-Plakette wird an Laienmusikensembles verliehen, die bereits seit über 100 Jahren in der Chormusik aktiv sind. In diesem Jahr dürfen sich gleich sechs Gesangsensembles über diese Ehre freuen:

  • Männergesangverein Falkendorf, Erlangen-Höchstadt
  • Madrigalchor bei St. Anna, Augsburg
  • Neuer Chor Anzingen e.V., Ebersberg
  • Männergesangverein Igensdorf-Mitteldorf, Forchheim
  • MGV „Edelweiß“ Lindelbach-Stöckach e.V., Forchheim
  • Sängervereinigung Burkardroth, Bad Kissingen

Die Pro Musica-Plakette, die für das instrumentale Musizieren vergeben wird, geht in diesem Jahr an zwei besondere Gruppen. Der Musikverein Harmonie Dettingen/Main e.V. aus Aschaffenburg und der Evangelische Posaunenchor Wunsiedel dürfen sich über diese Auszeichnung freuen. Solche Ehrungen sind ein Zeichen des Dankes für das Engagement, das viele Musiker in ihre Kunst stecken.

Die Ehrenamtsmedaille – eine besondere Anerkennung

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung der Ehrenamtsmedaille, die seit 2021 vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verliehen wird. Diese Medaille wird alle zwei Jahre an bis zu zehn Einzelpersonen vergeben, die sich durch herausragende Verdienste um die Laienmusik in Bayern hervorgetan haben. Die Liste der Ausgezeichneten in diesem Jahr liest sich wie ein Who’s Who der bayerischen Musikszene:

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  • Hermann Arnold (Maintal-Sängerbund)
  • Gabriel Autz (Blasmusikverband Vorspessart)
  • Boris Braune (Jeunesse Musicales)
  • Gerhard Engel (Nordbayerischer Musikbund)
  • Monika Fleschhut (Allgäu-Schwäbischer Musikbund)
  • Gisela Kloos-Prantner (Chorverband Bayerisch-Schwaben)
  • Max Kriesmair (Musikbund von Ober- und Niederbayern)
  • Werner Schmidt (Verband Deutscher KonzertChöre)
  • Karin Sponner (Landesverband für Spielmannswesen in Bayern)
  • Uta Walther (Fränkischer Sängerbund)

Diese Auszeichnung ist undotiert, aber für die Preisträger von unschätzbarem Wert. Sie ist ein Zeichen der Wertschätzung für die vielen Stunden, die sie in die musikalische Arbeit investieren. Die nächste Vergabe steht bereits in zwei Jahren an, und man darf gespannt sein, wer dann auf der Bühne stehen wird.

Die Bedeutung dieser Auszeichnungen kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie sind nicht nur ein Ansporn für die Ausgezeichneten, sondern auch ein Zeichen an alle, die sich in der Laienmusik engagieren: Ihr macht einen Unterschied! Der Klang der Musik, die in den Proben und Auftritten entsteht, hallt weit über die Grenzen der einzelnen Gruppen hinaus und bereichert unsere Kultur auf vielfältige Weise.

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