Heute ist der 30.05.2026 und wir werfen einen Blick auf einen ganz besonderen Familienbetrieb in Niederseeon, wo die beeindruckende Monika Loidl-Brunner, 48 Jahre alt, das Zepter schwingt. In einer Welt, in der nur 11% der landwirtschaftlichen Betriebe von Frauen geführt werden, sticht sie mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft für die Landwirtschaft heraus. Ihr Hof erstreckt sich über 70 Hektar und beheimatet stolze 87 Milchkühe sowie die Nachzucht. Das klingt nach einer Menge Arbeit, und ganz ehrlich, das ist es auch!

Monika arbeitet täglich etwa sieben Stunden im Stall, und das an sieben Tagen in der Woche. Melken, Mist entsorgen, Futter bereitstellen und das ganze Drumherum im Haushalt – das alles fällt in ihren Verantwortungsbereich. Man kann sich wirklich vorstellen, wie sie inmitten der Kühe und Maschinen ihren Tag meistert, während die Sonne aufgeht und die ersten Geräusche des Morgens das Land erfüllen. Doch seit drei Monaten hat sich bei Monika einiges verändert: Ein Melkroboter ist eingezogen und hat ihr Leben ein Stück weit erleichtert.

Technik, die begeistert

Stellt euch vor, die Kühe können jetzt jederzeit zum Melken gehen. Freiheit für die Tiere! Der neue Melkroboter sorgt nicht nur dafür, dass die Arbeit effizienter abläuft, sondern hat auch das Tierwohl im Blick. Ein Sensor im Pansen der Kühe überwacht deren Gesundheitsstatus und sendet Gesundheitsmeldungen direkt auf Monikas Smartphone. So kann sie sich besser auf ihre Tiere konzentrieren – das klingt nach einer echten Win-win-Situation, oder?

Die neue Technik hat die Arbeitsbelastung von Monika verringert und ihr mehr Zeit für die Familie gegeben. Und seien wir mal ehrlich, das ist in der Landwirtschaft Gold wert. Manchmal fragt man sich, wie viel Zeit man mit seinen Liebsten verbringen kann, während man gleichzeitig einen ganzen Hof managen muss. Der Melkroboter ist da wirklich ein Segen!

Frauen in der Landwirtschaft

Monikas Geschichte ist ein gutes Beispiel für den Wandel, den die Landwirtschaft durchläuft, insbesondere wenn es um die Rolle der Frauen geht. Innovative Landwirtinnen wie sie sind für eine gleichstellungsorientierte sozial-ökologische Transformation unerlässlich. Ein EU-gefördertes Forschungsprojekt namens FLIARA hat sich mit genau diesen Themen beschäftigt und endete im Oktober 2025 mit einer Tagung in Brüssel. Hier wurden neue Impulse gesetzt, um den Agrarsektor nachhaltiger und geschlechtergerechter zu gestalten.

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Die Projektkoordinatorin Maura Farrell von der Universität Galway hat treffend festgestellt: „Women contribute to all dimensions of sustainability in rural and farm settings.“ Dies ist nicht nur eine Binsenweisheit, sondern ein Aufruf, die Potenziale von Frauen in ländlichen Gebieten besser zu nutzen. Manchmal braucht es nur einen kleinen Anstoß, um zu sehen, was möglich ist – wie die Botschafterin Blátnaid Gallagher so schön sagt: „If you can see it, you can be it.“

Monika Loidl-Brunner ist nicht nur eine Bäuerin, sie ist ein Teil dieser Bewegung, die zeigt, dass Frauen in der Landwirtschaft nicht nur mitarbeiten, sondern auch führen, innovieren und gestalten können. Ihr Beispiel könnte viele andere inspirieren, ihre eigenen Träume in der Landwirtschaft zu verwirklichen.