Heute ist der 27.06.2026, und in Ebersberg weht ein frischer Wind der Veränderung – oder besser gesagt, der Renovierung. Der denkmalgeschützte Ignaz-Perner-Brunnen vor der St.-Sebastian-Kirche wird für stolze 12.000 Euro aufgefrischt. Man könnte sagen, das ist eine ganz schöne Summe, aber wenn es um Kulturgut geht, dann ist es das allemal wert! Die Stadt, der Verschönerungsverein und die Kirche teilen sich die Kosten fair – jeder trägt ein Drittel. Das ist doch mal Teamarbeit!

Der Zustand des Brunnens war schon längst nicht mehr der beste. Abplatzender Putz, eine fleckige Fassade und eine beschädigte Beschriftung – das geht ja gar nicht! Der Verschönerungsverein, unter der Leitung von Thomas Warg, Kreisheimatpfleger und Vorsitzender, hat die Notwendigkeit der Renovierung klar erkannt. Ein erfahrener Restaurateur hat bereits sein Urteil abgegeben und wird sein Bestes geben, um das ursprüngliche Aussehen des Brunnens wiederherzustellen. Die Vorbereitungen sollen schon nächste Woche beginnen!

Freischneiden und Trocknen

Bevor es richtig losgeht, muss der Brunnen freigeschnitten und trockengelegt werden. Hier kommt die Stadt ins Spiel und übernimmt das Schneiden der Grünflächen. Und keine Sorge, die Wurzeln des Baumes werden dabei nicht in Mitleidenschaft gezogen; alles geschieht mit Handarbeit. Warg hat auch versichert, dass während der Renovierungsarbeiten keine Einschränkungen für die Bevölkerung zu erwarten sind. Das ist doch beruhigend!

Die Arbeiten sollen im August oder September abgeschlossen sein. Ein Mitglied des Verschönerungsvereins hat sogar Interesse an einer zusätzlichen finanziellen Beteiligung geäußert – das zeigt, wie wichtig den Menschen hier ihr Brunnen ist.

Ein Blick in die Vergangenheit

<pGleichzeitig gibt es im Ebersberger Forst einen anderen Brunnen, der 2020 wiederentdeckt wurde, nachdem er jahrzehntelang versiegelt und vergessen war. Thomas Warg führt regelmäßig Führungen zu diesem historischen Ort durch. Der Zugang ist momentan etwas schwierig, da ein Wildzaun das Gelände umschließt und die Brunnenöffnung mit Holzlatten abgedeckt ist. Trotzdem sind die Belange des Denkmalschutzes wichtig, denn der Brunnenkasten stammt aus dem Jahr 1411! Das ist schon eine lange Zeit, wenn man darüber nachdenkt.

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Hohlraumforscher Bernhard Häck hat die Untersuchung des Brunnens abgeschlossen und wird für die Rekonstruktion verantwortlich sein. Der Brunnenkopf wird mit Bummersteinen, die kindskopfgroß sind, bis zu einer Höhe von 1,20 Metern wieder aufgebaut. Ein Dach mit einer Glasplatte wird installiert, um Schmutz und Laub fernzuhalten – eine clevere Idee! Auch die Beleuchtung des Schachts ist geplant, wobei spezielle Lampen zum Einsatz kommen sollen, die keinen Algenbewuchs verursachen.

Die Zukunft gestalten

Es gibt noch viele Ideen, wie man den Ort touristisch erschließen kann. Ein Tor im Wildzaun, Bänke, Informationstafeln und ein Kiesweg sollen entstehen – das klingt doch nach einem einladenden Platz! Eine Ausstellung im Museum Wald und Umwelt wird die Geschichte des Brunnens beleuchten, einschließlich der geborgenen Deichel. Allerdings ist eine Eröffnung der Maßnahmen bis zum Sommer 2024 als „unmöglich“ einzuschätzen. Die Rekonstruktion könnte erst unter dem Nachfolger von Heinz Utschig im Sommer 2026 realisiert werden. Da heißt es Geduld haben, aber die Vorfreude ist sicher umso größer.

Der Brunnen muss als Bau- und Bodendenkmal anerkannt werden, bevor die Rekonstruktion beginnen kann. Ein entsprechender Antrag liegt bereits beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege. Die Maßnahmen zur touristischen Erschließung des Brunnens könnten zwischen 20.000 und 30.000 Euro kosten. Und inmitten all dieser Pläne zeigt der Verschönerungs-Verein Ebersberg am 13. März eine Verfilmung des Theaterstücks „Am Brunnen tief im Wald“ im Alten Kino. Ein kulturelles Highlight, das die Menschen zusammenbringt!

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