Heute ist der 28.05.2026 und in Dingolfing-Landau überschattet eine besorgniserregende Welle von Schockanrufen die gewohnte Ruhe. Das Polizeipräsidium Niederbayern hat eindringlich vor diesen hinterhältigen Telefonbetrügereien gewarnt. Bei zwei Vorfällen, die sich in dieser Woche ereigneten, wurden ältere Damen Zielscheibe skrupelloser Machenschaften.

Am Dienstag in Dingolfing und am Mittwoch in Landshut – die Masche ist gleich, die Betroffenen jedoch unterschiedlich. In Dingolfing erhielt eine 74-jährige Frau einen Anruf von einem unbekannten Mann, der sich als Überbringer düsterer Nachrichten ausgab. „Ihr Tochter hat einen schweren Verkehrsunfall verursacht“, ließ er verlauten. Mit bedrückender Stimme forderte er Geld, um rechtliche Konsequenzen abzuwenden. Erschüttert und voller Sorge übergab die Seniorin gegen 16.15 Uhr einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag – ein schwerer Schlag für ihren Geldbeutel, und der Abholer verschwand in unbekannte Richtung.

Die Situation in Landshut

Auch in Landshut wurde eine 73-jährige Dame gegen 17.45 Uhr Opfer ähnlicher Machenschaften. Der Anrufer gab sich als Polizeibeamter aus und schilderte einen identischen Vorfall. Die Anrufe wurden in russischer Sprache geführt, was Fragen aufwirft: Besteht ein Tatzusammenhang zwischen den beiden Vorfällen? Die Kriminalpolizei in Niederbayern hat die Ermittlungen übernommen, und die Unklarheit über die Verbindung der Taten bleibt bestehen.

Beide Damen waren sichtlich betroffen von den Anrufen, die wie ein Schatten über ihren Alltag fielen. Die Beschreibung des Abholers in Dingolfing liefert möglicherweise wertvolle Hinweise für die Ermittler. Circa 175 cm groß, etwas kräftigere Statur, kurze dunkelblonde Haare und ein brauner Vollbart – das Bild eines Mannes, der im grauen T-Shirt und kurzer Hose auftritt. Er scheint nicht aufzufallen, keine Brille, keine sichtbaren Narben oder Tattoos. Ein unauffälliger Typ, der dennoch großes Unheil anrichten kann.

Aufruf zur Wachsamkeit

Die Polizei ruft alle Bürgerinnen und Bürger zur Wachsamkeit auf. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sind gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Dingolfing oder Landshut in Verbindung zu setzen. Diese Schockanrufe sind nicht nur ein finanzielles Risiko, sie belasten auch die seelische Gesundheit der Betroffenen. Es ist erschütternd zu sehen, wie leichtgläubige Menschen in ihre Fallen tappen. Unsere älteren Mitbürger verdienen Schutz und Aufmerksamkeit – denn niemand sollte sich in solch einer verletzlichen Situation allein fühlen müssen.

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Der Vorfall erinnert uns daran, wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu unterstützen und aufeinander Acht zu geben. In einer Zeit, in der die Dunkelheit der Betrügereien immer bedrohlicher wird, ist es entscheidend, dass wir alle wachsam bleiben. Es liegt an uns, in unseren Gemeinschaften das Licht der Aufmerksamkeit zu verbreiten und die, die es brauchen, zu schützen.