Am Freitag, dem 24. Juli 2026, war es soweit: Die Joseph-von-Eichendorff-Mittelschule in Eichendorf verabschiedete ihre Abschlussschüler. Ein Tag, der nicht nur mit einem festlichen Wortgottesdienst in der Pfarrkirche begann, sondern auch mit dem nachdenklichen Thema „Koffer für den weiteren Weg“ – als symbolisches Gepäck für den neuen Lebensabschnitt. Die musikalische Begleitung durch Michaela Hopfensperger und Eva-Maria Müller verlieh dem Gottesdienst eine besondere Note und sorgte für Gänsehaut-Momente.

Die Aula der Schule war gefüllt mit stolzen Eltern, Freunden und Ehrengästen, als Rektorin Andrea Pöchmann die Anwesenden herzlich begrüßte. Mit einem Lächeln blickte sie auf die vergangenen Jahre zurück und bezeichnete den 24. Juli als „wohlverdienten Abschluss“. Ein Dankeschön ging an die engagierten Eltern und Lehrkräfte, die die Schüler auf ihrem Weg begleitet hatten. Besonders die Klasse 9a wurde für ihre hervorragenden Leistungen gelobt – da konnten die Jahrgangsbesten Julian Lehermeier und Korbinian Simmel (jeweils mit einem Notendurchschnitt von 1,5) und Iris Loibl (Notendurchschnitt 1,7) wirklich stolz sein.

Ein feierlicher Abschied

Bürgermeister Josef Beham, der die Abschlusszeugnisse zusammen mit Klassenleiter Roland Erndl überreichte, gratulierte den Schülern und ermutigte sie, ihren neuen Lebensabschnitt mit Freude und Respekt zu beginnen. Es war ein ehrendes Gefühl, als die Namen der Absolventen aufgerufen wurden – jeder einzelne Schritt auf die Bühne war ein kleiner Triumph. Erndl, der sichtlich stolz auf seine Klasse war, wünschte ihnen Glück und Erfolg für die Zukunft. Der Elternbeirat, vertreten durch Thomas Funk, erinnerte an die Herausforderungen der Schulzeit und sprach ermutigende Worte an die Absolventen. Die Schülersprecher Jasmin Loibl und Matthias Sporrer bedankten sich herzlich bei Lehrern und Eltern – es war ein Moment der Wertschätzung, der nicht zu übersehen war.

Ein ganz besonderer Höhepunkt war die Auszeichnung von Korbinian Simmel und Matthias Sporrer durch Marie Hlawatsch mit dem Preis der Hans-Lindner-Stiftung für ihr außergewöhnliches Engagement. Das war der Moment, in dem die ganze Aula jubelte und klatschte – eine Feier, die den Stolz und die Freude aller Anwesenden widerspiegelte. Nach all den Ansprachen und Glückwünschen endete die Feier mit dem gemeinsamen Singen der Bayernhymne, ein emotionales Finale, das die Verbundenheit und den Gemeinschaftsgeist aller Anwesenden unterstrich.

Ein unvergesslicher Abend

Doch nicht nur die offizielle Verabschiedung war ein Highlight, auch der Abschlussball der Entlassschüler, der am Vorabend im Gasthaus Forstner in Rimbach stattfand, ließ die Herzen höherschlagen. Es war eine Nacht voller Lichter, Musik und Tanz, in der die Schüler noch einmal gemeinsam feiern konnten, bevor sie in ihren neuen Lebensabschnitt aufbrechen. Man konnte die Vorfreude und auch ein wenig die Wehmut spüren – alles wird anders, aber das, was bleibt, sind die Erinnerungen und Freundschaften.

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In diesen besonderen Tagen, wenn die Schüler die Schulzeit hinter sich lassen und die Welt erobern wollen, ist es wichtig, den Moment zu genießen. Die Joseph-von-Eichendorff-Mittelschule hat nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt und Respekt. Ein Abschied, der zugleich ein neuer Anfang ist – mit vielen Koffern voller Träume, Ziele und vielleicht auch ein bisschen Nervosität.

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