In Dingolfing-Landau gibt es einen ganz besonderen Kreis, der sich seit 1981 unermüdlich für das Wohl der Bevölkerung einsetzt. Der Suchtarbeitskreis hat in den letzten 45 Jahren eine beeindruckende Reise hinter sich. Die Mitglieder, darunter Institutionen wie die Caritas Fachambulanz und das Bezirksklinikum Mainkofen, haben die Vernetzung von Fachkräften und Einrichtungen zur obersten Priorität erklärt. Ziel ist es, gemeinschaftliche Strategien im Umgang mit Sucht zu entwickeln – eine Aufgabe, die in unserer zunehmend komplexen Welt immer wichtiger wird.

Die Vielfalt der Mitglieder spricht Bände: Von der Jugendhilfe über Bildung und Justiz bis hin zur Polizei – alle bringen ihre Erfahrungen und Perspektiven ein. Einmal pro Quartal treffen sich die Mitglieder, um sich auszutauschen, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und neue Maßnahmen zu entwickeln. Das klingt nach einer soliden Basis für eine konstruktive Zusammenarbeit, oder? Und es gibt sogar eine jährliche Informationsfahrt zu einer Suchthilfeeinrichtung – eine tolle Gelegenheit, um die Theorie in die Praxis umzusetzen!

Aktuelle Initiativen und Veranstaltungen

Ein weiterer spannender Aspekt der Arbeit des Suchtarbeitskreises ist der geplante Informationsabend zum Thema „Suchterkrankung und Stigmatisierung“ am 29. Oktober. Ein Thema, das nicht nur Fachkräfte, sondern auch die breite Öffentlichkeit betrifft. Die Stigmatisierung von Suchterkrankungen ist nach wie vor ein großes gesellschaftliches Problem. Hier will der Arbeitskreis aktiv Aufklärungsarbeit leisten, um den Betroffenen Gehör zu verschaffen.

Julia Dichtl, die Geschäftsführerin und Sozialpädagogin am Gesundheitsamt, leitet die Geschicke des Arbeitskreises und sorgt dafür, dass die zentralen Aufgaben – Information, Vernetzung und Prävention – stets im Vordergrund stehen. Die gesellschaftlichen Entwicklungen werden aufmerksam beobachtet, sodass der Arbeitskreis die Themenfelder kontinuierlich erweitern kann. Gesundheitsförderung und die Unterstützung von Angehörigen sind nur einige der Bereiche, die Aufmerksamkeit und Engagement verlangen.

Ein Blick über den Tellerrand

<pDoch nicht nur in Dingolfing-Landau wird an der Suchtprävention gearbeitet. Ähnlich wie der Suchtarbeitskreis hier, gibt es auch in Thüringen einen Arbeitskreis, der seit 1998 aktiv ist. Hier trifft man sich auch viermal im Jahr, um über betriebliche Suchtprävention und -hilfe zu diskutieren. Die Dynamik in der Suchtprävention ist auch dort ein großes Thema. Es wird fleißig an Projekten gearbeitet, um die Sichtbarkeit der Suchthilfe zu fördern und aktuelle Themen zu bearbeiten. Informationen über Fachtage, Veranstaltungen und Fortbildungsmöglichkeiten werden dabei rege ausgetauscht.

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Beide Arbeitskreise – der in Dingolfing-Landau und der in Thüringen – verfolgen ähnliche Ziele, haben jedoch verschiedene Schwerpunkte und Herangehensweisen. Der Austausch von Wissen und Erfahrungen ist nicht nur wichtig, sondern auch notwendig, um die Herausforderungen, die mit Sucht einhergehen, besser zu bewältigen. Es ist irgendwie beruhigend zu wissen, dass sich Menschen zusammenfinden, um gemeinsam Lösungen zu finden und um Betroffenen und Angehörigen beizustehen.

Die Arbeit der Suchtarbeitskreise ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Gemeinschaft und Vernetzung dazu beitragen können, gesellschaftliche Probleme anzugehen. Und auch wenn es manchmal wie ein Kampf gegen Windmühlen erscheinen mag, so zeigt der stetige Austausch und die stetige Entwicklung, dass Veränderungen möglich sind.

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