Heute ist der 9.07.2026 und in Dillingen an der Donau gibt es Grund zur Freude! Die Landkreise Donau-Ries und Dillingen haben gemeinsam einen Kurs zur Qualifikation von Tagespflegepersonen und Assistenzkräften für Kindertagesstätten angeboten. Man könnte sagen, das ist ein echter Lichtblick für die Region! Insgesamt 17 Teilnehmer haben sich von Februar bis Juni 2026 in einem intensiven Kurs, der 160 Unterrichtseinheiten umfasste, auf ihre neuen Aufgaben vorbereitet. Der Kurs deckte allerlei spannende und wichtige Themen ab, von der Bildung und Betreuung von Vorschulkindern bis hin zu rechtlichen und organisatorischen Aspekten der Kinderbetreuung. Besonders betont wurde die praxisnahe Ausbildung – schließlich soll das Gelernte ja auch in der Realität funktionieren!

Ein Highlight des Kurses war das abschließende Kolloquium Ende Juni. Hier konnten die Teilnehmer ihr neu erlerntes Wissen und ihre Fähigkeiten präsentieren – eine spannende Gelegenheit, die man sich nicht entgehen lassen sollte! Die Abschiedsfeier fand im Landkreis Dillingen statt, und Landrat Markus Müller überreichte feierlich die Zertifikate. Ein schöner Moment für alle, die sich für die Betreuung unserer Kleinsten engagieren.

Der Weg zur Pflegeerlaubnis

Doch um Kinder in der Kindertagespflege betreuen zu dürfen, braucht es mehr als nur Enthusiasmus. Eine Pflegeerlaubnis gemäß § 43 SGB VIII ist notwendig. Diese wird vom örtlichen Jugendamt ausgestellt und erfordert eine Reihe von Nachweisen. Dazu gehören ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitsnachweis, ein Kurs in Erster Hilfe bei Säuglingen und Kleinkindern sowie ein Hausbesuch durch das Jugendamt. Ach ja, die Grundqualifizierung – die haben wir ja schon erwähnt, die umfasst die besagten 160 Unterrichtsstunden, die in den meisten Bundesländern üblich sind. Und keine Sorge, die Adressen der Bildungsträger gibt’s ebenfalls beim örtlichen Jugendamt.

Interessanterweise wird der Standard der Grundqualifizierung ständig weiterentwickelt. Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat ein Qualifizierungshandbuch (QHB) erstellt, das neue Standards festlegt. Ab jetzt sind 300 Unterrichtsstunden sowie Praktika in einer Kita und einer Kindertagespflegestelle erforderlich – ganz zu schweigen von Selbstlerneinheiten. Nach den ersten 160 Unterrichtsstunden erfolgt eine Zwischenauswertung, und der Abschluss erfolgt mit einem Kolloquium. Wer die Prüfung besteht, erhält ein Zertifikat des Bundesverbands für Kindertagespflege oder eine Teilnahmebestätigung vom Bildungsträger. Und keine Angst: Bestehende Pflegeerlaubnisse bleiben natürlich gültig!

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen

Das Ganze ist nicht nur eine Frage der Ausbildung und Qualifikation, sondern auch eine gesetzliche Angelegenheit. Das SGB VIII, das Sozialgesetzbuch für Kinder- und Jugendhilfe, legt die Rahmenbedingungen fest. Es beschreibt unter anderem die Aufgaben der Jugendhilfe, das Recht auf Erziehung und die Unterstützung von Familien. Die Förderung in Kindertagespflege ist Teil dieses Systems und sorgt dafür, dass Kinder in einer sicheren und liebevollen Umgebung aufwachsen können. Es ist eine wichtige Aufgabe, die oft im Hintergrund bleibt, aber für viele Familien von enormer Bedeutung ist.

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Mit diesen neuen Fachkräften im Rücken können wir uns auf eine positive Entwicklung in der Kinderbetreuung freuen. Es ist ermutigend zu sehen, wie sich die Region für die frühkindliche Bildung stark macht und damit eine Grundlage für eine bessere Zukunft schafft. Wer Fragen zur Ausbildung oder zur Pflegeerlaubnis hat, kann sich beim Amt für Jugend und Familie unter den Telefonnummern 0906/74-6023 und 0906/74-6012 oder per E-Mail an kinderbetreuung@lra-donau-ries.de wenden. Ein kleiner, aber wichtiger Schritt, um die Qualität in der Kinderbetreuung weiter zu steigern!

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