Am vergangenen Wochenende, genauer gesagt am 6. Juli 2026, fand in Dillingen an der Donau ein bemerkenswertes Ereignis statt: das bayerische Logistikwochenende mit dem Technischen Hilfswerk (THW). Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen bayerischen Ortsverbänden trafen sich, um bei strahlendem Sonnenschein und optimalen Bedingungen ihre Fähigkeiten zu erweitern, Erfahrungen auszutauschen und die Kameradschaft zu pflegen. Ein ganz normales Wochenende? Keineswegs! Hier trafen sich nicht nur Gleichgesinnte, sondern auch Menschen, die für die Sicherheit und das Wohlbefinden der Gemeinschaft brennen.

Der Fokus lag klar auf der gemeinsamen Ausbildung und dem intensiven Austausch zwischen den Ortsverbänden. In mehreren praxisnahen Ausbildungsabschnitten hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Wissen zu vertiefen und wichtige Fähigkeiten zu festigen. Die Schwerpunkte der Ausbildung umfassten die Logistik Verpflegung, den Zugtrupp und die Logistik Materialwirtschaft. Wo sonst könnte man so realitätsnahe Szenarien durchspielen und gleichzeitig das Teamwork stärken? Ganz klar, die Zeit war gut investiert.

Praxisnahes Lernen und moderne Technik

Ein Highlight der Veranstaltung war die Vorstellung des neuen Sattelaufliegers des Trupps schwerer Transport sowie des neuen Unimog Logistik Materialwirtschaft, präsentiert vom Ortsverband Göppingen. Die modernen Fahrzeuge und deren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten stießen auf reges Interesse. Ob man nun die Technik bewundert oder die Überlegungen anstellt, wie man die Fahrzeuge im Ernstfall nutzen kann – es war einfach spannend!

Ein herzlicher Dank galt allen, die an der Veranstaltung beteiligt waren: den Ortsverbänden, den Ausbilderinnen und Ausbildern sowie den vielen Helferinnen und Helfern, die das Event erst ermöglicht haben. Ihre unermüdliche Arbeit trug entscheidend dazu bei, dass sich die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg entwickelte, nicht zuletzt dank der hervorragenden Organisation und der motivierten Teilnehmenden.

Die Rolle des Fachzugs Logistik

Doch was macht eigentlich der Fachzug Logistik des THW? Diese Expertinnen und Experten sind unverzichtbar, wenn es darum geht, die Einsatzkräfte mit allem Notwendigen zu versorgen – sei es Material, Verbrauchsgüter oder Verpflegung. Ihr Ziel ist es, einen reibungslosen Einsatzverlauf über längere Zeit sicherzustellen. Das bedeutet nicht nur Beschaffung und Transport von Gütern, sondern auch die Einrichtung von Logistikstützpunkten und die Zubereitung von Mahlzeiten. Man kann sich leicht vorstellen, dass dies alles ein gewaltiger organisatorischer Aufwand ist!

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Der Fachzug Logistik besteht aus mehreren Teileinheiten: dem Zugtrupp Fachzug Logistik, der Fachgruppe Logistik-Materialwirtschaft, der Fachgruppe Logistik-Verpflegung und dem Trupp Schwerer Transport. Jede Einheit hat ihre speziellen Aufgaben, die sich je nach Situation und Bedarf anpassen. Zum Beispiel kann die Fachgruppe Logistik-Verpflegung bis zu 250 Einsatzkräfte mit drei Mahlzeiten täglich versorgen – das ist kein leichtes Unterfangen!

Die Ausstattung ist ebenfalls beeindruckend. Vom geländegängigen Personenkraftwagen über Lastkraftwagen mit Ladekran bis hin zu mobilen Küchenmodulen – jedes Fahrzeug hat seinen eigenen Aufgabenbereich. Der Trupp Schwerer Transport kümmert sich um die Beförderung von sperrigen und schweren Gütern, während die Fachgruppe Logistik-Materialwirtschaft dafür sorgt, dass alles am richtigen Ort zur richtigen Zeit ist.

So zeigt sich: Die Logistik im THW ist nicht nur ein notwendiges Übel, sondern ein faszinierender und essenzieller Teil der Einsatzvorbereitung. Die Begeisterung, die beim Logistikwochenende spürbar war, spricht für sich. Hier wird Teamgeist großgeschrieben, hier wird miteinander gelernt und gemeinsam gearbeitet. Ein solches Wochenende bleibt im Gedächtnis!

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