Heute ist der 26. Mai 2026, ein Tag, an dem die Weichen für die Zukunft der Kommunen im Berchtesgadener Land neu gestellt wurden. Im Rathaus von Freilassing, wo sich die Luft mit einer Mischung aus Vorfreude und Aufregung füllte, fand die konstituierende Kreisverbandsversammlung des Bayerischen Gemeindetags statt. Ein wichtiges Ereignis, bei dem nicht nur die neue Vorstandschaft gewählt wurde, sondern auch die Weichen für die kommenden Jahre gelegt werden sollten.

Markus Hiebl, der Bürgermeister von Freilassing, war der Gastgeber und sorgte dafür, dass alles reibungslos ablief. Die Teilnehmer, Bürgermeister und Vertreter aus dem gesamten Landkreis, lauschten gespannt den Ausführungen von Kerstin Stuber, die über die Aufgaben des Bayerischen Gemeindetags informierte. Es ist eine Organisation, die über 2.000 Kommunen in Bayern repräsentiert und sich als Interessenvertretung für deren Anliegen stark macht.

Neue Köpfe, neue Ideen

Die Neuwahlen der Kreisverbandsspitze brachten frischen Wind in die Gremien. Thomas Gasser, Bürgermeister von Teisendorf, wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Neben ihm wird Andreas Buchwinkler, Bürgermeister von Saaldorf-Surheim, als stellvertretender Vorsitzender fungieren. Die weiteren Positionen gingen an Armin Wierer (Bürgermeister von Bayerisch Gmain) als Schriftführer und Michael Ernst (Bürgermeister von Marktschellenberg) als Kassier. Die Kassenprüfer Markus Winkler (Bürgermeister von Anger) und Christian Burr (Bürgermeister von Laufen) runden das Team ab. Es ist spannend zu sehen, wie diese neuen Köpfe auch in der Bezirksversammlung Oberbayern und der Landesversammlung des Bayerischen Gemeindetags aktiv werden.

Doch die neue Vorstandschaft ist nicht nur für die eigenen Gemeinden zuständig. Ihre Aufgaben sind vielfältig und reichen von der Vertretung der Beschlüsse des Verbandes bis hin zur Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landtag und der Staatsregierung. Die Geschäftsstelle des Bayerischen Gemeindetags, ein Team in der Dreschstraße 8, spielt hierbei eine zentrale Rolle und agiert als Berater und Partner für die Mitglieder in rechtlichen, organisatorischen und finanzwirtschaftlichen Fragen.

Ein Blick in die Zukunft

In seinen Gratulationsworten betonte Landrat Michael Koller die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Der Bayerische Gemeindetag versteht sich nicht nur als politische Vertretung, sondern auch als Denkfabrik, die aktiv an der Gestaltung kommunaler Themen mitwirkt. So werden beispielsweise auch Schulungen für kommunale Mandatsträgerinnen und Mandatsträger angeboten, um sie optimal auf ihre Aufgaben vorzubereiten.

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Die versammelten Bürgermeister und Vertreter waren sich einig: Ein starker, gemeinsamer Auftritt ist essenziell, um die Interessen der Gemeinden gegenüber den großen politischen Akteuren zu vertreten. Hierbei ist die enge Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund von großer Bedeutung. Die Diskussionen und der Austausch von Ideen auf regionaler Ebene sind dabei unerlässlich.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass die Wahl der neuen Vorstandschaft nicht nur ein formeller Akt war, sondern ein Signal für den Zusammenhalt und die Innovationskraft der Kommunen im Berchtesgadener Land. Die Herausforderungen liegen vor ihnen, aber mit einem engagierten Team an der Spitze scheinen die Möglichkeiten grenzenlos.