Heute ist der 6.05.2026. Ein Tag, der mit einer bittersüßen Note beginnt, denn die Nachricht von Monsignore Michael Kögls Tod hat viele, die ihn kannten, tief berührt. Er verstarb nur wenige Tage vor seinem 99. Geburtstag, und irgendwie fühlt es sich so an, als hätte die Welt einen Teil ihrer Wärme verloren. Kögl war nicht nur ein Priester, sondern auch ein Mentor, ein Lehrer und vor allem ein Mensch, der die Herzen vieler berührt hat.

Bischof Bertram äußerte heute seine Trauer über den Verlust und erinnerte an das unermüdliche Engagement, das Kögl über sechs Jahrzehnte im Schuldienst gezeigt hat. Von 1959 bis 1991 war er in Memmingen als Studiendirektor tätig und hat dabei unzählige Schüler im Religionsunterricht unterrichtet. Sein Bestreben, die junge Generation im Glauben zu stärken, war für viele ein leuchtendes Beispiel. Immer wieder setzte er sich für Offenheit und Toleranz ein, und seine Lehrmethoden waren so lebendig, dass sie oft in Erinnerung bleiben werden.

Ein Leben im Dienst

Geboren in Altenstadt, erlebte Kögl in seiner Jugend die Schrecken des Zweiten Weltkriegs, was ihn zweifellos prägte. Nach seinem Studium der Philosophie und Theologie in Dillingen wurde er von Bischof Dr. Joseph Freundorfer zum Priester geweiht. Zunächst arbeitete er fünf Jahre als Kaplan in Penzberg, bevor er 1959 nach Memmingen kam – ein Schritt, der für viele der Beginn einer langen, inspirierenden Reise war.

Kögl war mehr als nur ein Lehrer; er war ein Organisator von Zeltlagern und ein aktives Mitglied der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ). Auch die Gehörlosenseelsorge lag ihm am Herzen, und sein Engagement dort war für viele Betroffene lebensverändernd. Selbst nach seiner Emeritierung 1991 blieb er in Memmingen als Seelsorger aktiv, vor allem in den Filialen Volkratshofen und Ferthofen. Man könnte sagen, dass er nie wirklich von seiner Mission abließ.

Ein Abschied von großer Bedeutung

Sein Lebenswerk wurde 1993 mit dem päpstlichen Ehrentitel „Kaplan seiner Heiligkeit“ gewürdigt. Ein Titel, der sein Engagement und seine Hingabe an die Gemeinschaft unterstreicht. Am 5. Mai 2026 verstarb er in Memmingen, und am 8. Mai wird ein Requiem um 11 Uhr in Memmingen-St. Josef stattfinden, gefolgt von der Beisetzung um 14:30 Uhr auf dem Friedhof in Altenstadt. Ein Abschied, der für viele eine große Lücke hinterlassen wird.

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Kögls Erbe wird weiterhin durch die vielen Menschen, die er berührt hat, weiterleben. Bis zu seinem letzten Atemzug war er eine Quelle der Inspiration und des Glaubens. Sein Wirken wird auch in den kommenden Jahren als Leuchtturm für die nachfolgenden Generationen stehen, die sich auf die Suche nach Sinn und Gemeinschaft begeben. Es ist schwer, einen Menschen wie ihn in Worte zu fassen. Doch eines ist sicher: Sein Einfluss wird nie vergessen werden.