Am Samstag, dem 25. April, war es wieder soweit: Das Queer-Fest fand im Jugendzentrum (JuZ) in Tiengen bereits zum fünften Mal statt und lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Unter dem bunten Regenbogen der Dekoration zeigten die Teilnehmenden die gelebte Vielfalt in Waldshut-Tiengen, während Oberbürgermeister Martin Gruner die Bedeutung solcher Veranstaltungen für das gesellschaftliche Miteinander hervorhob. Er ermutigte die jungen Gäste zu einem offenen Dialog und stellte klar, dass sie „die Antwort, nicht das Problem“ seien.

Das JuZ war liebevoll mit Regenbogenfähnchen geschmückt, und auf Tischen lagen Queer-Artikel wie Armbänder, Sticker und Informationsbroschüren aus. Ein besonderes Highlight des Festes war das Engagement mehrerer Ausstellender, darunter die Beratungsstelle Fluss aus Freiburg sowie das Jugendreferat der Stadt Rheinfelden, die mit Mitmach- und Infoständen vertreten waren. Das Kinder- und Jugendreferat Waldshut-Tiengen trug aktiv zur Organisation des Festes bei und bot kreative Angebote, damit sich die jungen Besucher entfalten konnten.

Ein Raum für Austausch und Kreativität

Marius Mehlin und Laura Zimmermann waren hauptverantwortlich für die Organisation des Queer-Fests sowie des Queer-Treffs, das jeden zweiten Freitag von 19 bis 22 Uhr im JuZ stattfindet. Mehlin betonte die Bedeutung eines geschützten Raums, in dem Jugendliche sich austauschen und gegenseitig unterstützen können. Das Fest fand von 16 bis 20 Uhr statt und bot ein abwechslungsreiches Programm, darunter eine Quiz-Rallye sowie die Möglichkeit, kreative Bügelbilder und Buttons zu gestalten.

Die Atmosphäre war geprägt von Lebensfreude und Offenheit, was das Queer-Fest nicht nur zu einer Plattform für Information und Austausch machte, sondern auch zu einem Ort, an dem Freundschaften entstehen konnten. Die Veranstaltung förderte das Miteinander und zeigte, wie wichtig solche Events für die Sichtbarkeit und Akzeptanz der LGBTQIA+ Community sind.

Ein wichtiger Schritt für die Gemeinschaft

Das Queer-Fest in Tiengen ist mehr als nur eine Feier – es ist ein wichtiger Schritt zur Förderung von Toleranz und Akzeptanz in der Gesellschaft. Indem die Stadt und das JuZ einen Raum für diesen Austausch schaffen, leisten sie einen wertvollen Beitrag zu einem respektvollen Miteinander. Solche Initiativen sind entscheidend, um Vorurteile abzubauen und das Bewusstsein für die Vielfalt der Lebensweisen zu schärfen.

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In einer Zeit, in der gesellschaftliche Herausforderungen und Diskriminierungen nach wie vor präsent sind, ist das Queer-Fest ein Lichtblick und ein Zeichen dafür, dass Gemeinschaft und Zusammenhalt stark sind. Die positive Resonanz der Besucherinnen und Besucher zeigt, dass die Zukunft bunt ist und Platz für alle bietet.