Heute ist der 9.07.2026 und es gibt spannende Neuigkeiten für die Reisenden im Hochrheinraum. Ab Dezember 2027 wird die Südwestdeutsche Landesverkehrsgesellschaft (SWEG) den Regionalverkehr auf der Hochrheinbahn übernehmen. Eine Veränderung, die nicht nur den Pendlern zwischen Basel, Rheinfelden, Waldshut und Radolfzell zugutekommen wird, sondern auch für frischen Wind im Schienenverkehr sorgt. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat den Zuschlag für das Netz 66, auch bekannt als die „Übergangsausschreibung Hochrhein“, erteilt.

Der neue Verkehrsvertrag beginnt am 14. Dezember 2027 und läuft bis Dezember 2032. Dabei ist wichtig zu wissen: Die SWEG wird die Strecke erst bedienen, nachdem die Elektrifizierung der Hochrheinstrecke abgeschlossen ist – das soll bis zum gleichen Datum geschehen. Das klingt nach einem gut durchdachten Plan! Die SWEG setzt auf modernste Technik und wird 19 neue Elektrotriebwagen vom Typ Mireo einsetzen, die nicht nur umweltfreundlich sind, sondern auch jede Menge Komfort bieten.

Komfort und Kapazität für die Fahrgäste

Die Mireo-Züge sind richtig eindrucksvoll – sie sind 70 Meter lang, bieten Platz für 218 Sitzplätze und sogar 216 Stehplätze. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, findet auch Platz für 21 Räder. Barrierefreier Einstieg und ein Universal-WC sind ebenfalls Teil des Angebots. Das ist schon mal ein Pluspunkt für alle, die es bequem haben möchten! Und wenn der Andrang groß ist, können die Züge sogar in Doppeltraktion verkehren.

Die S-Bahn-Linie S7, die dann zwischen Basel und Waldshut verkehrt, wird in der Hauptverkehrszeit im Halbstundentakt fahren – das ist doch mal eine Ansage! Ansonsten wird es einen Stundentakt geben. Zudem sind montags bis freitags zusätzliche Zugpaare bis Erzingen eingeplant. Der Regionalexpress RE3 behält seinen Namen und wird ab Ende 2027 stündlich unterwegs sein. Das dürfte für viele Pendler eine spürbare Verbesserung darstellen.

Ein Schritt in die Zukunft

Verkehrsministerin Nicole Razavi betont die Bedeutung eines zuverlässigen elektrischen Bahnbetriebs und hebt hervor, dass die SWEG das wirtschaftlichste Angebot erhalten hat. Der bisherige Betreiber, DB Regio, und die Tochtergesellschaft der Schweizerischen Bundesbahnen, SBB Deutschland, waren ebenfalls an der Ausschreibung beteiligt. Insgesamt haben sich drei Unternehmen an dem Verfahren beteiligt, wobei zwei davon ein verbindliches Angebot abgegeben haben.

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Die Wartung der neuen Elektrozüge wird im SWEG-Werk in Offenburg erfolgen – ein weiterer Schritt in Richtung regionaler Wertschöpfung. Nach Ablauf der fünf Jahre des Verkehrsvertrags wird das Netz 66 erneut ausgeschrieben, was bedeutet, dass die Region weiterhin auf einen qualitativ hochwertigen Bahnbetrieb setzen kann.

Die Hochrheinbahn ist Teil eines größeren Ganzen – zum Netz 66 gehört auch die Schwarzwaldbahn von Offenburg an den Bodensee. Insgesamt umfasst das Netz 66 bis zu 2,9 Millionen Zugkilometer pro Jahr. Das ist eine ganz schöne Strecke!

Die kommenden Jahre versprechen also spannend zu werden. Die Reisenden dürfen sich auf eine moderne und kundenorientierte Betriebsführung freuen, die SWEG-Geschäftsführer Tobias Harms in Aussicht stellt. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und Komfort immer wichtiger werden, könnte dieser Betreiberwechsel genau das richtige Zeichen setzen.

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