Hochrheinbahn im Aufbruch: Bauarbeiten bringen mehr Züge und Komfort für Pendler
Heute ist der 16.06.2026 und in Waldshut gibt es Neuigkeiten, die die Herzen der Pendler und Bahnliebhaber höher schlagen lassen! Die Bauarbeiten an der Eisenbahnüberführung an der Ochsensteige haben am 1. Juli 2023 begonnen und werden bis Ende November 2023 andauern. Diese Maßnahme ist Teil der umfassenden Elektrifizierung der Hochrheinbahn, die nicht nur die Strecke zwischen Basel und Erzingen modernisieren soll, sondern auch den Bahnverkehr deutlich verbessern wird.
Die Eisenbahnunterführung zwischen Frühmessweg und Ochsensteige ist während der Bauarbeiten für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer vollständig gesperrt – ein Umstand, der sicherlich für viele etwas umständlich ist. Aber keine Sorge, die Anwohner und direkten Anlieger wurden im Vorfeld informiert. Fußgänger können weiterhin über die Viehmarktplatz-Unterführung und die Gehwege entlang der St.-Blasier-Straße zum Landratsamt gelangen, während Autofahrer über die St. Blasier-Straße zur B34 navigieren können. Und für alle, die es eilig haben: Die Rettungswege bleiben während der gesamten Bauzeit offen. Puh, immerhin!
Bauarbeiten unter der Lupe
Die Firma Implenia GmbH führt die Bauarbeiten im Auftrag der DB InfraGO AG durch. Aber das ist erst der Anfang! Am 26. April 2026 werden die nächsten großen Arbeiten beginnen, die nicht nur die Elektrifizierung der Hochrheinbahn umfassen, sondern auch die Reaktivierung der Wutachtalbahn. Das Ziel? Mehr Züge und einen höheren Komfort für die Fahrgäste. So wird beispielsweise der Waldshuter Bahnhof mit einem neuen Bahnsteig, Aufzügen und einer Anpassung der Gleislage aufgemotzt. Zwischen Rheinfelden und Erzingen wird die Strecke ab dem 26. April 2026 gesperrt – da ist also eine gewissen Vorfreude angebracht!
Ein umfassendes Maßnahmenpaket steht an: Modernisierung und Ausbau der Stationen, neue Haltepunkte, ein Umrichterwerk und sogar Umbauarbeiten im Rappensteintunnel und Aarbergtunnel. Und was ich besonders spannend finde: Die Stationen Lauchringen und Tiengen werden zu Kreuzungsbahnhöfen umgebaut! Das klingt doch nach einem echten Fortschritt für die Region.
Schienenersatzverkehr für alle Fälle
Sollte jemand befürchten, in der Zeit der Bauarbeiten nicht mehr mobil zu sein, den kann ich beruhigen: Ein Schienenersatzverkehr (SEV) wird eingerichtet, der ab dem 26. April 2026 bis zum Abschluss der Arbeiten in einem 30 Minuten-Takt zwischen Basel, Waldshut und Erzingen pendeln wird. Außerdem werden zusätzliche Busse im Schülerverkehr eingesetzt, um sicherzustellen, dass keine Schultage verloren gehen. Und für die Technikliebhaber gibt es sogar ePaper-Stelen an den SEV-Haltestellen, die über Ankunfts- und Abfahrtszeiten informieren. Wie praktisch!
Um die Reisenden zu unterstützen, stehen zwischen 6 und 22 Uhr Reisendenlenker bereit, die Fragen beantworten und helfen. Obendrein sind die Ersatzhaltestellen in Bad Säckingen mit Wetterschutz ausgestattet – eine kleine, aber feine Geste für die Wartenden. Toiletten im Eiscafé in Erzingen stehen auch für Fahrgäste zur Verfügung. Das ist doch wirklich einmal ein durchdachter Service!
Die Bauarbeiten an der Hochrheinbahn sind also nicht nur ein notwendiger Schritt zur Modernisierung, sondern eröffnen auch neue Möglichkeiten für die Region. Grenzüberschreitende Mobilitätsangebote wie Bike-Sharing, Car-Sharing und SBB-Pendlergutscheine erweitern das Angebot zusätzlich. Und für die Pendler gibt’s sogar die Chance, Reisegutscheine und Jahresabos während des SEV zu gewinnen! Wer kann da schon widerstehen?
In der Zwischenzeit bleibt es spannend, die Entwicklungen rund um die Hochrheinbahn zu verfolgen. Aktuelle Informationen zum Schienenersatzverkehr und zu den Baumaßnahmen findet man auf der Projektwebsite www.die-hochrheinbahn.com. Es bleibt also spannend, wie sich die Mobilitätslandschaft in Waldshut entwickeln wird!
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