EuroCup 2026/27: Deutsche Teams vor großen Herausforderungen im neuen Format
Heute ist der 8.07.2026 und in der Basketballwelt brodelt es. Die Auslosung der Gruppen für den EuroCup 2026/27, die am Mittwoch in Barcelona stattfand, hat für ordentlich Aufregung gesorgt. Das neue Format bringt erstmals 32 Mannschaften ins Rennen. Ein absolutes Highlight für die Fans, die sich auf spannenden europäischen Basketball freuen dürfen.
Die deutschen Teams, darunter ratiopharm Ulm, Niners Chemnitz, Rostock Seawolves und Skyliners Frankfurt, stehen vor aufregenden Herausforderungen. Insbesondere ratiopharm Ulm hat sich in einer attraktiven Gruppe platziert. Hier geht es gegen Schwergewichte wie AS Monaco, Bahcesehir Istanbul und Roma Basketball, die von den Stars Luka Doncic und Donnie Nelson unterstützt werden. Ein besonderes Wiedersehen gibt es auch mit dem ehemaligen Ulmer Trevion Williams, der nun für Bahcesehir spielt.
Ein spannendes Format
Das neue EuroCup-Modus sieht vier Achtergruppen vor, in denen jeder gegen jeden spielt – sowohl Hin- als auch Rückspiele. Die besten vier Teams jeder Gruppe erreichen das Achtelfinale, gefolgt von den K.o.-Runden im Best-of-Three-Modus. Das verspricht jede Menge Spannung bis zum Finale, das am 28. April 2027 stattfinden wird. Die Hauptrunde beginnt bereits am 7. Oktober 2026 und dauert bis Ende April. Die Vorfreude ist also mehr als berechtigt!
Doch der EuroCup ist nicht der einzige Wettbewerb, der für Aufregung sorgt. Auch die Saison 2026–27 des FIBA Europe Cup steht vor der Tür. Mit insgesamt 48 Teams aus bis zu 25 Ländern wird dieser Wettbewerb ebenfalls spannend. Die Qualifikationsrunde findet vom 23. bis 30. September 2026 statt, gefolgt von einer regulären Saison, die am 7. Oktober beginnt. Hier werden die Teams in acht Gruppen mit je sechs Mannschaften aufgeteilt, woraus die besten zwei jeder Gruppe in die zweite Runde einziehen.
Ein Blick auf die Zukunft
Ein interessanter Aspekt ist, dass russische und belarussische Teams weiterhin von den FIBA-Wettbewerben ausgeschlossen sind. Und zum ersten Mal seit der Saison 2014/15 wird es auch keine ukrainischen Teams geben. Das wirft Fragen auf – wie wird sich das auf die Wettbewerbsdynamik auswirken? Die Basketballgemeinde wird es genau beobachten.
Insgesamt verspricht die EuroCup-Saison 2026/27, zusammen mit dem FIBA Europe Cup, ein aufregendes Jahr für Basketballfans zu werden. Die Vorstellung, dass deutsche Teams auf internationalem Parkett antreten, lässt die Herzen höher schlagen. Die Vorfreude auf packende Spiele, dramatische Wendungen und die Möglichkeit, europäische Basketballgeschichte zu schreiben, ist spürbar. Wer wird sich durchsetzen? Das bleibt abzuwarten, aber eines ist sicher: Die kommenden Monate werden voller Spannung und Leidenschaft sein.
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