Am 1. Juni 2026 versammelten sich die Mitglieder des Verwaltungsbeamtenbundes im malerischen Fluorn-Winzeln zu ihrer Frühjahrsversammlung. Die Atmosphäre war geprägt von einer Mischung aus Nostalgie und Aufbruchstimmung. Hans Mauch, der langjährige Kreisvorsitzende, ließ die letzten zwölf Jahre Revue passieren. Zwanzig Veranstaltungen – das ist schon eine Hausnummer! Da werden Erinnerungen wach, von hitzigen Diskussionen bis hin zu fröhlichen Momenten.
Besonders schön war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Da standen sie, die Jubilaren, strahlend in der Runde: Thomas Seeger, Berndt Pfaff und Herbert Hermle, die alle auf stolze 25 Jahre zurückblicken können. Klaus Holzner, der mit 60 Jahren geehrt wurde, und Peter Rottenburger, der sogar auf 70 Jahre Mitgliedschaft stolz sein kann – das sind nicht nur Zahlen, das sind Geschichten, die das Leben schrieb. Es war eine herzliche Zeremonie, die die Verbundenheit und den Zusammenhalt der Mitglieder unterstrich.
Ein neuer Kurs
Doch der Abend gehörte auch dem Neuen: Rainer Betschner wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt, während Vanessa Bretthauer als seine Stellvertreterin an die Spitze rückte. Ein frischer Wind weht durch die Reihen, und die Mitglieder scheinen bereit für neue Herausforderungen. Hans Mauch und Regina Steimer, die sich nach langen Amtszeiten nicht mehr zur Wahl stellten, hinterlassen große Fußstapfen. Es ist nun an Betschner, diese mit Leben zu füllen.
Verbandsgeschäftsführer Tilman Schmidt gratulierte den neuen Amtsinhabern und hob das Engagement der bisherigen Führung hervor. Alexander Schmid, ein weiterer Redner der Versammlung, sprach über die aktuelle Landespolitik und brachte einen kritischen Punkt zur Sprache: die Neiddebatte gegenüber der Beamtenschaft. Es ist ein Thema, das die Gemüter erhitzt und oft für Unruhe sorgt. Da kam die Zusage einer Gehaltsanpassung von 2,8 Prozent zum 1. April gerade recht. Das sorgt zumindest für Erleichterung bei vielen.
Aktuelle Herausforderungen
Ein weiterer Punkt auf der Agenda war die laufenden Gerichtsverfahren zur Kostendämpfungspauschale. Jährliche Widersprüche sind notwendig, um Ansprüche zu sichern – eine mühsame Angelegenheit, die oft viel Geduld erfordert. Aber die Mitglieder wissen, dass sie zusammenhalten müssen, um ihre Rechte zu vertreten.
Vor der Versammlung gab es auch etwas Spannendes: eine Betriebsbesichtigung bei der Firma RUWI in Winzeln. Ihr neu errichtetes Firmengebäude wurde mit viel Stolz präsentiert. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Unternehmen der Region entwickeln. Solche Einblicke fördern nicht nur das Verständnis, sondern stärken auch die Gemeinschaft.
Die Versammlung war also mehr als nur ein formelles Treffen – sie war ein lebendiger Austausch über Herausforderungen, Errungenschaften und die Zukunft. Ein schönes Bild von Zusammenhalt und Engagement für die gemeinsamen Ziele. Bleibt nur zu hoffen, dass der neue Vorstand diese Tradition fortführt und frischen Wind in die Segel bringt. Es bleibt spannend!