Jacqueline Dießner: Frischer Wind für Tierschutz und Umwelt in Horb
In Horb weht ein frischer Wind – und das hat nicht nur mit dem Wetter zu tun. Jacqueline Dießner, die bekannteste Tierschützerin der Stadt, ist nun als Gemeinderätin auf der politischen Bühne. Sie rückt für Thomas Bauer von der Partei „Menschen im Mittelpunkt“ nach, der aus privaten Gründen aus dem Gemeinderat ausgeschieden ist. Nach zehn Jahren im Tierschutz bringt sie eine Menge Erfahrung und Engagement mit. Ihre Pläne sind vielversprechend: Sie will sich für den Tier- und Umweltschutz stark machen und auch andere Themen nicht außer Acht lassen. Das klingt nach einer spannenden Herausforderung!
Dießner hat sich bereits aktiv am Umweltschutz in Horb beteiligt, insbesondere bei der Planung eines neuen Industriegebiets. Das zeigt, dass sie nicht nur redet, sondern anpackt. Ihr Ziel ist es, dass der Tierschutz und die Umwelt bei Entscheidungen im Gemeinderat stärker berücksichtigt werden. Da kann man schon mal gespannt sein, was sie als Erstes anpackt! Eine Katzenschutzverordnung, die eine Kastrationspflicht in Horb umsetzen soll, steht ganz oben auf ihrer Agenda. Das ist nötig, denn in der Stadt gibt es ein ernsthaftes Katzenproblem – man erinnere sich nur an die erschreckenden Nachrichten über die Katzenseuche in Horb-Nordstetten, die mehrere Katzen und deren Babys das Leben gekostet hat.
Katzenschutz und Tierschutz: Ein wichtiges Anliegen
Dießner ist nicht allein in ihrem Engagement. Gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen des Tierschutzvereins Horb hat sie die traurigen Schicksale von Katzenbabys miterleben müssen, die am Parvovirus verstorben sind. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Tiere, sondern auch auf die Menschen, die sich um sie kümmern. Beatrice Buchmann und Jacqueline Dießner berichten von emotional schwierigen Erlebnissen, und die Warnung des Vereins an Katzenhalter, ihre Tiere gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen impfen zu lassen, spricht für sich. Die Situation ist ernst: Rund zehn weitere Katzen sind in kürzester Zeit an der Seuche verendet. Dießner sieht die Katzenschutzverordnung als einen wichtigen Schritt, um die hohe Zahl an Streunerkatzen zu reduzieren und das Leiden der Tiere zu verringern.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind dafür gegeben. Katzenschutzverordnungen basieren auf dem Tierschutzgesetz und ermöglichen es Kommunen, Maßnahmen zur Kontrolle der Katzenpopulation zu ergreifen. Kastrations- und Kennzeichnungspflichten sind dabei zentrale Punkte. Denn nur so kann man sicherstellen, dass die Tiere artgerecht behandelt werden. Die Verantwortung dafür liegt bei den Kommunen, und hier möchte Dießner aktiv mitarbeiten. Sie hat bereits positive Rückmeldungen von Familie, Freunden und Bürgern zu ihrem neuen Amt erhalten – das motiviert! Mit einem Taubenhaus will sie zudem die Taubenpopulation in der Stadt unterstützen. Das klingt nach einer kreativen Lösung.
Ein Blick in die Zukunft
Dießner lebt in Ahldorf und bringt nicht nur ihre Erfahrungen aus dem Tierschutz mit, sondern auch ihre persönliche Tierliebe. Mit 30 Tauben, fünf Katzen, zwei Hunden, zwei Kaninchen und zwei Pekingenten ist sie selbst eine wahre Tierfreundin. Beruflich ist sie in der Gastronomie im Quartier 77 in Horb tätig, was ihr zusätzliches Fingerspitzengefühl für die Bedürfnisse der Menschen in ihrer Stadt verleiht. Ihre Vision, die Einkaufspassage und Verweilzone in Horb attraktiver zu gestalten, zeigt, dass sie auch die Lebensqualität der Bürger im Blick hat.
Obwohl die Herausforderung groß ist, sieht Dießner ihr Engagement im Tierschutz als wertvolle Vorbereitung auf ihre neue Rolle im Gemeinderat. Sie hat große Pläne, und man darf gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln werden. Wenn es nach ihr geht, wird der Tierschutz in Horb nicht nur ein Thema unter vielen sein, sondern ein zentrales Anliegen, das die Herzen der Menschen und das Wohl der Tiere gleichermaßen betrifft.
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